10 Tipps zur Abfallvermeidung im Alltag

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Der Umweltschutz ist in allermunde. Häufig entsteht bei dem Thema der Eindruck, nur die Politik könne etwas ändern. Endverbraucher sehen nicht das Problem bei sich, sondern auf einer viel höheren Ebene, mit der sie scheinbar nichts mehr zu tun haben. Das stimmt zwar teilweise, doch jeder kann etwas zur Schonung unserer Umwelt tun.

Wächst das Bewusstsein vom Einzelnen, wird dies gravierende Einflüsse auf unsere Natur haben. Das Umweltbundesamt bestätigt verschiedene Faktoren wie die Art und Weise des Konsums und die Haushaltsstruktur als erheblichen Anteil der Umweltbelastung. Unter Konsum fällt dabei auch der Abfall. „Vermeiden, Trennen, Verwerten“ lautet die Devise. Doch wie genau? Wir haben sechs kleine, einfache Tipps, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Vor dem Einkauf

  1. Der gute alte Einkaufszettel

Ein Einkaufszettel hilft dem Verbraucher dabei, gezielt das zu kaufen, was er wirklich braucht. Wenn man ohne genaue Vorstellung und mit großem Hunger in den Supermarkt geht, wird planlos alles in den Wagen geworfen, worauf der Magen gerade anspringt. Und das ist in der Regel einiges, was nachher kaum rechtzeitig verzehrt werden kann.

  1. Einkaufstaschen statt Plastiktüten

Dass Jutebeutel sich aufgrund Ihrer Langlebigkeit besser zum Einkaufen eigenen als Plastiktüten, die immer wieder weggeworfen werden, ist vielen klar. Doch auch bei dem Obst kann auf die kleinen Tüten verzichtet werden, die meist kaum wiederverwendet werden können. Inzwischen gibt es viele Anbieter, die speziell für Obst und Gemüse kleine Netzsäckchen verkaufen, die einen optimalen Ersatz darstellen.

Im Supermarkt

  1. Bei den Tomaten fängt Umweltschutz an

Im Supermarkt hat man die Wahl: Fleischtomaten, Strauchtomaten, Cherrytomaten usw. Auch hier kann der Verbraucher sich nicht nur nach dem Geschmack orientieren, sondern auch nach der Verpackung. Viele der Tomaten sind in einem Papierschälchen mit Plastikfolie, aber es gibt fast immer eine unverpackte Alternative.

  1. Mehrweg- statt Einwegflaschen

Die Einführung von Pfand regelt die Rückgabe der Einwegflaschen, dennoch hinterlassen Einwegflaschen eine große Menge an Müll. Das Ganze wird dann zwar recycelt, dennoch bekommt jedes Getränk eine neue Verpackung. Mehrwegflaschen werden hingegen wiederverwertet und das bis zu fünfzig Mal! Übrigens hat das deutsche Leitungswasser eine sehr hohe Qualität, sodass häufig sogar komplett auf Flaschen verzichtet werden kann

 Zuhause

  1. Den Kühlschrank im Auge behalten

Das regelmäßige Kontrollieren vom Mindesthaltbarkeitsdatum ist in jedem Fall sinnvoll. So kann abends noch schnell ein Pudding gekocht werden, wenn die Milch demnächst verfällt. Gerade das Wegwerfen von Lebensmitteln sollte vermieden werden.

  1. Neue Bücher, E-Book-Reader oder Bibliotheksausweis?

Jedes Mal ein neues Buch zu kaufen, ist natürlich gar nicht ressourcensparend. Manchmal kann es aber schwer werden, darauf zu verzichten. Wenn es also unbedingt ein neues Buch sein muss, fragen Sie Ihre Nachbarn und Freunde, ob Sie dieses auch lesen möchten. Ein E-Book-Reader spart viel Papier, aber nimmt auch Ressourcen in Anspruch. Deshalb gilt die Regel, dass sich ein solcher ab 18 gelesenen Büchern im Jahr lohnt. Für die Umwelt ist nach wie vor das Ausleihen von Büchern in der Bibliothek am sinnvollsten.

Neben diesen Tipps gibt es noch unzählige andere Kniffe, die sich in den Alltag integrieren lassen. Bei näherem Interesse, finden Sie den kostenlosen Ratgeber „Müllvermeidung und Recycling. 70 praktische Tipps für dem Alltag“ zum kostenlosen Download im Internet: https://www.baufi24.de/ratgeber/ebook-muellvermeidung-und-recycling/

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