Das Geheimnis der Gelassenheit

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Ich atme ein, ich atme aus …

Wir atmen täglich 22.000 Mal ein und aus. Das Atmen ist der Kern des achtsamen Lebens.  Jeder bewusste Atemzug bringt uns unserem glücklichen und ruhigen Selbst näher. Doch wie viele Atemzüge davon machen wir wirklich bewusst? Der Meditationslehrer Danny Penman erklärt, wie wir unseren Atem für ein achtsameres Leben einsetzen können.

Unser Atem ist unser größter Schatz. Er ist auf natürliche Weise meditativ und immer bei uns. Er spiegelt unsere stärksten Emotionen wider und erlaubt uns, diese entweder zu besänftigen oder nutzbar zu machen. Er gibt uns das Gefühl, stabil und heil zu sein und die vollständige Kontrolle über unser Leben zu haben. Dabei erdet er uns im gegenwärtigen Moment, klärt unseren Geist und rüttelt unsere Instinkte wach.
Die Kunst des Atmens stärkt die Fähigkeit zu staunen, weckt Ehrfurcht und Neugier – und das sind genau die Grundlagen für ein glücklicheres und sinnerfüllteres Leben. Sie schenkt uns den Mut, uns selbst mit all unseren Fehlern und Mängeln anzunehmen. Uns mit jener Freundlichkeit, Empathie und dem Mitgefühl zu begegnen, derer und dessen wir zutiefst bedürfen. Sie hilft uns, den Blick nach außen zu richten und die Welt zu umarmen.

Alles beginnt mit dem ersten Atemzug

Direkt nach unserer Geburt begannen sich – zunächst noch kaum wahrnehmbar, aber dann immer schwungvoller – unsere winzigen Lungen auszudehnen. In die Arme unserer Mutter eingekuschelt, begannen wir zu lernen, wie man atmet. Das war nicht leicht. Der Atem eines Babys hat keinen gleichmäßigen Rhythmus. Babys atmen nur, wenn es nötig ist, und dazwischen sind erschreckend lange Atempausen.
Als aus den Wochen Monate wurden, fand unsere Atmung zu ihrem ganz eigenen natürlichen Rhythmus. Doch selbst jetzt können wir den Atemrhythmus eines anderen Menschen übernehmen. Die Atemzüge von Liebenden sind ineinander verschlungen. Menschenmengen atmen im Einklang. Selbst die Atmung unserer Haustiere kann sich mit der unseren verbinden. Niemand von uns ist für sich allein. Obwohl es sich beharrlicherweise so anfühlt.

Atem ist Leben

Die Tatsache, dass wir atmen, ist etwas so Alltägliches, so Banales, dass uns ihre wahre Bedeutung leicht entgeht. Legen Sie sich flach auf den Boden, mit einem Kissen unter dem Kopf. Legen Sie die Hände auf den Bauch. Spüren Sie, wie sich die Hände heben und senken….

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 5/2017

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