Die 4 ultimativen Grundpfeiler für den Lebenswandel

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Bereits der griechische Philosoph Platon wusste, dass Körper und Seele eine untrennbare Einheit bilden. „Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.“, stellte er schon etwa 400 v. Chr. fest. Und trotzdem scheint die Botschaft heute noch nicht bei allen Menschen angekommen zu sein. Wer aber einen Lebenswandel anstrebt, der aus Depression und Krankheit führt, sollte sein eigenes Dasein als Einheit betrachten.

1. Bewegung bringt den Organismus in Schwung

Wir leben in einem sich unglaublich schnell verändernden, digitalen und stark vernetzten Zeitalter.  Erst Anfang der 90er Jahre setzten sich die ersten Heimcomputer durch und Firmen und Unternehmen zeigten Interesse an den innovativen elektronischen Datenverarbeitungsanlagen. Bereits im Jahr 2013 nutzten dagegen 61% aller Berufstätigen in Deutschland einen PC. Per Mail steht man dabei in dauerhaftem Kontakt zu Kunden und Kollegen. Und mehr als Dreiviertel der Beschäftigten sind auch nach Feierabend noch erreichbar. Während der Arbeit, aber auch zu Hause, wird also inzwischen enorm viel gesessen. Der Körper wird kaum noch bewegt, außer vielleicht in der Pause, auf dem Weg zum Burger- oder Sandwichladen. Selbst die Augen starren nur noch auf eine beleuchtete elektronische Fläche. Und ständig gibt es Input neuer Informationen über Smartphone und PC.

Ohne Bewegung kommt es schnell zum Stillstand –körperlich, wie geistig. pixabay.com © Free-Photos (CC0 1.0)

Wer dann abends geistig erschöpft nach Hause kommt, hat meistens keine Motivation, sich jetzt auch noch zu Bewegung oder gar Sport zu motivieren. Das ist verständlich. Und dennoch ist es der Gesundheit nicht zuträglich; die geistige Erschöpfung sollte keine Ausrede für die Bewegung sein. Und meistens ist es in der Praxis dann auch anders als erwartet: Wer beispielsweise anfängt, nach Feierabend eine Runde Laufen zu gehen, wird schnell merken, dass der Körper nach ein Paar Schritten sogar nach mehr verlangt. Das liegt daran, dass die Bewegung sich sofort auch auf das geistige Wohlbefinden auswirkt – in doppelten Sinne kommt Frischluft an die Hirnzellen.

2. Die richtige Ernährung für achtsames Leben

Vielen Menschen wird es lange Zeit nicht bewusst, wie wichtig diese Bewegung ist. Manche legen sich nach der Arbeit auf die Couch, nehmen dort ihr Abendessen ein und lassen sich von Serien berieseln – dabei käme man runter und entspanne sich. So mag es sich im ersten Moment anfühlen, der Geist schaltet dabei aber nicht ab. Er braucht Ruhe, die er nur durch das Trennen der Kanäle nach außen bekommt. Am besten direkt im Anschluss an die Arbeit, noch vor dem Abendessen: Yoga und Meditation sind hier die entscheidenden Stichworte.

Und wenn der Geist mit leerem Magen ebenfalls geleert ist, ist es genauso wichtig, bewusst und ausgewogen zu essen! Wer sein Abendessen vor der Mattscheibe einnimmt, kann sich wohl kaum auf das, was auf dem Teller liegt, konzentrieren. Die Konzentration auf die bewegten Bilder verhindert eine Konzentration auf den Körper und damit auf das natürliche Sättigungsgefühl. Entscheidend ist aber natürlich auch, was genau dem Körper zugeführt wird, um ihn mit geistiger und körperlicher Energie zu versorgen. Eine Fertigpizza, ein kühles Bier dazu und ein Stück Schokolade als

Eine ausgewogene Ernährung trägt entscheidend zum Wohlbefinden bei. pixabay.com © dbreen (CC0 1.0)

Nachtisch klingen verlockend. Diese Ernährungsweise vereint allerdings alles Ungesunde in einem:

  • Alkohol
  • Zucker
  • Weißmehl
  • und schlechte Fette.

Und diese wirken sich sogar entzündungsfördernd auf den Körper aus.

Dabei kann auch gesundes Essen gut schmecken. Bereits die Beschäftigung mit gesunden Alternativen zum aktuellen Ess- und Bewegungsverhalten fördert den allgemeinen Lebenswandel. Der Pizzateig kann zum Beispiel selbst gemacht werden, wobei statt Weißmehl Vollkornmehle, Mandelmehle und Proteinpulver verwendet werden können. Statt dem Bier ein leckerer Smoothie und als Nachtisch ein Kuchen ohne Industriezucker: das schmeckt genauso gut und ist dabei auch noch deutlich gesünder. Außerdem bedeutet gesund Essen nicht unbedingt einen riesigen Aufwand in der Küche. Mit praktischen Haushaltsgeräten , die es heutzutage in diversen Varianten gibt, lassen sich in kürzester Zeit Teige kneten und Smoothies mixen.

3. Mit einer positiven Einstellung den Alltag meistern

Um die Bewegungs- und Essgewohnheiten in beschriebener Art und Weise umsetzen zu können, bedarf es der richtigen geistigen Einstellung. Leider spüren viele Menschen eine sich anschleichende Krankheit oder Depression viel zu spät. Es kommt eines Tages zum Burn-out und der oder die Betroffene ist vollkommen fertig und überrascht und auch das Umfeld wundert sich – es schien doch bisher alles in Ordnung. In Ordnung ist aber nicht genug: es gilt, sich zwar nicht ständig selbst zu kontrollieren und zu überwachen, aber doch immer wieder zu hinterfragen, ob es einem wirklich gut geht. Ob die aktuelle Lebensweise der gewünschten Lebensweise entspricht. Und ob sich Beruf und persönliches Glück nicht doch irgendwie verbinden lassen. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird alleine darauf kommen, was ihm gut tut. Ein Wandel der inneren Einstellung sollte sich aber nicht nur auf das eigene Wohlergehen und dem Umgang mit sich selbst auswirken. Auch die Einstellung anderen gegenüber bedarf in vielen Fällen eines Umschwungs. Und nicht selten geht das eine mit dem anderen einher. Schließlich kommt der Spruch „Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben“ nicht von ungefähr.

4. Pläne durch Handeln in die Tat umsetzen

Nach dem Gedanken muss die Tat folgen. Nur weil die richtige Einstellung vorhanden ist, heißt das nicht gleich, dass die Überlegungen auch in die Tat umgesetzt werden. Gerade viele junge Leute sind sich der Missstände in unterschiedlichsten Bereichen bewusst – sei es in Politik, im Bildungssystem, im Arbeitswesen oder eben im täglichen sozialen Umgang mit sich selbst und ihren Mitmenschen. Und trotzdem wird nichts geändert. Das kann

Im sozialen Handeln zeigt sich, ob die Überlegungen positiv waren und auch wirklich fruchten. pixabay.com © Pexels (CC0 1.0)

einerseits an Faulheit oder an Angst liegen. Faulheit kann nur mit Selbstdisziplin überwunden werden, die man niemandem beibringen kann. Es muss irgendwann einfach klick machen; spätestens, wenn Leid und Krankheit entstehen, macht es das auch meistens. Angst dagegen bedarf einer Zuwendung. Wer seine Angst verdrängt, das wusste schon Sigmund Freud, entwickelt psychische Krankheiten.

Auch hier gilt: einen allgemeinen Lebenswandel anstreben. Die Angst wird nicht sofort verschwinden. Wer sich aber mit ihr auseinandersetzt und nach Ursachen forscht, wird merken, an welchem der vier Grundpfeiler es hapert. Nach und nach kann dann die Arbeit an Verbesserungen beginnen und Zufriedenheit und Angstlosigkeit folgen von ganz alleine.

 

 

 

 

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