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Was der Körper wirklich braucht

Der Biochemiker Christian Opitz hat ein neues Ernährungskonzept entdeckt, das auf vier Säulen basiert: einem gesunden Hunger, grünen Smoothies, rohen gesättigten Fetten und dem Nahrungsergänzungsmittel „Happy Brain“

was-der-koerper-wirklich-braucht01Mit ihrer Ernährung haben schon viele Menschen experimentiert, um ihr Wohlbefinden zu fördern und ihre Figur zu formen. Es gibt unzählige Diäten, die alle auf Dauer meist nicht den gewünschten Erfolg bringen. Doch nun gibt es das neue Ernährungskonzept „befreite Ernährung“. Laut seinem Entdecker Christian Opitz führt es zu einem Zustand, bei dem die Körperzellen mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt werden, sodass keine Diäten mehr gebraucht werden.

„Wenn diese Ernährungsweise praktiziert wird, weiß der Körper von allein, was gut für ihn ist“, sagt der Biochemiker Christian Opitz. Mit seiner „befreiten Ernährung“ kann man den eigenen Körperinstinkten und dem eigenen Appetit vertrauen. Und wenn wir dies tun, dann findet auch der Körper von allein zur Vitalität und einem gesunden Gewicht zurück. Dieses Ziel ist laut Opitz mit einer Kost zu erreichen, welche die vier Elemente „grüne Smoothies“, „gesunder Hunger“, „rohe gesättigte Fette“ und „Happy Brain“ – ein mineralstoffreiches Nahrungsergänzungsmittel – berücksichtigt.

Grüne Smoothies – besser als Salate und Säfte

Dem in grünen Blättern enthaltenen Chlorophyll wird schon seit einiger Zeit eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen, besonders von Anhängern der Rohkosternährung. Größere Mengen an Rohkost können jedoch nicht von allen Menschen gut verdaut werden.

was-der-koerper-wirklich-braucht02So kam Victoria Boutenko, eine Pionierin auf dem Gebiet der Smoothies, auf die Idee, grünes Blattgemüse in einem Mixer zu pürieren. Der so entstehende Smoothie hat den Vorteil, dass er besser verdaulich ist als Rohkost und auch mehr Vitalstoffe als ein entsprechender Saft aus grünem Blattgemüse enthält. Bei der Herstellung von Smoothies ist es ratsam, grüne Blätter mit Früchten zu kombinieren, sodass der Mix lecker schmeckt. Für die Herstellung der Smoothies eignen sich alle Sorten von grünen Salaten wie Feldsalat, Kopfsalat, Eichblattsalat. Die Blätter von Möhren, Kohlrabi und roter Beete sowie Grünkohl können ebenso verwendet werden. Besonders empfehlenswert ist es, Wildkräuter wie Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch mit einzusetzen, weil sie sehr vitalstoffreich sind. Bei ihnen sollten die jungen, zarten Triebe genutzt werden. Frische Gartenkräuter wie Petersilie oder Minze können den Smoothies als Extra-Ration an Vitalstoffen eine geschmacklich erweiternde Komponente verleihen. Und damit Smoothies gut schmecken, sind alle reifen, süßen Früchte wie z.B. Äpfel, Beeren und Bananen wichtige Zutaten. Trockenfrüchte in Rohkostqualität können dem Geschmack noch eine besondere Note hinzufügen.

„Grüne Smoothies stellen eine perfekte Nahrung dar und ernähren den Körper besser als Salate, Säfte und gekochtes Gemüse“, sagt Opitz. Wenn wir sie trinken, haben wir etwa nach 20 Minuten das Gefühl, satt zu sein. Außerdem nehmen sie den Heißhunger auf Süßes, befreien also von der Zuckersucht. Günstig ist es, einen Smoothie morgens zu trinken oder an den Arbeitsplatz mitzunehmen.

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Einem gesunden Hungergefühl wieder vertrauen

„Hunger ist ein gesundes Körpergefühl, das für unsere natürlichen Instinkte eine entscheidende Rolle spielt“, so Opitz. „Gesunder Hunger macht uns wach und fit und stimuliert komplexe Stoffwechselprozesse, die letztendlich zu Sättigung und Entspannung führen.“ Um die natürlichen Nahrungsinstinkte wiederzuentdecken, ist es wichtig, den Hunger als ein normales Körpergefühl zuzulassen. „Hunger zu genießen kann eine tiefe Befreiung von begrenzenden Konditionierungen darstellen.“ So rät Opitz dazu, mit der Nahrungsaufnahme immer so lange zu warten, bis ein echter Hunger verspürt wird. Drei Mahlzeiten plus Zwischenmahlzeiten sind nach seiner Ansicht für eine optimale Vitalität eher nachteilig. Wenn eine Hungerphase dann doch einmal zu lange dauert, bevor eine Mahlzeit eingenommen werden kann, ist es ratsam, eine kleine Menge roher Nahrung zu verspeisen, zum Beispiel Äpfel oder eine Handvoll Mandeln. Generell ist bei der Nahrungsaufnahme gründliches Kauen wichtig. Zu beachten: Stärkehaltige Nahrung wie Kartoffeln oder Speisen aus Getreide sind eher für den Abend und für Ruhezeiten geeignet, weil sie den Körper in einen Zustand der Entspannung versetzen.

Rohe gesättigte Fette – ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung

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Auch Fette spielen bei der „befreiten Ernährung“ eine wichtige Rolle. Während in den letzten Jahren viel über die gesundheitsfördernde Wirkung der ungesättigten Fettsäuren berichtet wurde, wird nun die Wichtigkeit der gesättigten Fettsäuren für unser Wohlergehen wieder erkannt. „Wenn rohe gesättigte Fette zur Ernährungsgrundlage werden, erlebt man eine bessere zelluläre Wasserversorgung. Es setzt ein Gefühl ein, dass der Durst wirklich gestillt wird“, sagt Opitz.

„Und wer rohe gesättigte Fette im Gesamtkonzept der ‚befreiten Ernährung‘ zu sich nimmt, wird tendenziell weniger und seltener essen als zuvor. Denn dabei steht die Sättigung der Körperzellen durch Vitalstoffe mit einem Essverhalten in Einklang, das dem echten Nahrungsbedürfnis des Körpers entspricht“, so Opitz. Zudem enthält rohes Fett eigene fettspaltende Enzyme. „Wenn Fett jedoch erhitzt wird, werden diese Enzyme zerstört und für den Körper wird es schwierig, Fett zu verwerten“, erklärt Opitz. „Rohe gesättigte Fette sind außerdem ein gutes Mittel zum Entgiften. Sie können Schwermetalle so binden, dass sie durch den Darm ausgeschieden werden.“

Kokosmus und Kokosöl sind eine wichtige Quelle von gesättigten Fettsäuren. Dabei weist Opitz darauf hin, nur Kokosöl in guter Qualität aus Bio läden zu verwenden. Zudem empfiehlt er Rohmilchbutter von artgerecht gehaltenen Tieren, und zwar von grasfressenden Kühen. Diese enthält Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem günstigen Mengenverhältnis zu gesättigten Fettsäuren. Das entscheidende Kriterium ist, dass sie nicht pasteurisiert wurde. Fertigprodukte mit gehärteten Fetten und homogenisierte Milch und Sahne sollten in jedem Fall vermieden werden.

„Happy Brain“ – für mehr Wohlgefühl

„Mit der ‚befreiten Ernährung‘ bekommen die Menschen ausreichend Mineralstoffe, um keinen groben Mangel zu erleiden. Aber zwischen der Vermeidung von Mangelerscheinungen und einer Vitalstoffsättigung, die eine nahezu optimale Lebensqualität ermöglicht, besteht ein großer Unterschied“, so Opitz. Er empfiehlt das Nahrungsergänzungsmittel „Happy Brain“, das mit ausgesuchten Zutaten den Körperzellen und dem Gehirn zu mehr Energie verhelfen kann. „Happy Brain Sun“ ist für den Tag vorgesehen. Es enthält das Mineralstoffkonzentrat Dolomit mit Kalzium und Magnesium im idealen Verhältnis von 2:1 –„eine ideale Nahrung, um eine Übersäuerung im Körper zu beheben“. Weitere Bestandteile sind der Raupenpilz Cordyceps Sinensis, Kurkuma und Kardamom.

„Happy Brain Moon“ ist die ideale Unterstützung für einen erholsamen Schlaf.“ Es enthält Inhaltsstoffe wie z.B. die Afrikanische Schwarzbohne, die aufgrund ihrer Proteine zu einem stabilen Spiegel von Serotonin – dem Glückshormon –beitragen kann, das für Wohlbefinden sorgt. „Happy Brain ergänzt auch die Wirkungen der gesunden Hungerphasen, grünen Smoothies, rohen gesättigten Fettsäuren und vollendet die Synergie, die ich als ‚befreite Ernährung‘ bezeichne“, erklärt Opitz.

Generell wirbt Opitz, für ein Konsumverhalten, das die Ressourcen unserer Erde schont, damit alle Tiere und Menschen ein würdevolles Leben führen können. Mitgefühl mit Tieren ist seiner Ansicht nach eine wesentliche Komponente eines verantwortungsvollen Menschen. So spricht er sich auch für eine vegetarische Ernährung und die Reduktion des Fleischverbrauchs aus, weil die Menschheit dadurch auch auf gesundheitlicher Ebene profitiert.

Rebekka Kern

Die 4 Elemente der „befreiten Ernährung“

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Christian Opitz, Biochemiker und Ernährungsberater, empfiehlt die 4 Elemente der „befreiten Ernährung“

Gesunder Hunger
Der erste Schritt, um die eigenen Körperinstinkte wiederzuentdecken, ist es, den Hunger zuzulassen. Wenn die Hungerphase zu lange dauert, sollte eine kleine Menge hochwertiger roher Nahrung gegessen werden, zum Beispiel eine Handvoll Mandeln, Äpfel oder andere frische Früchte, geschälte Hanfsamen oder ein Löffel Kokosmus.

Grüne Smoothies
Smoothies aus grünem Blattgemüse sind aufgrund des Chlorophylls ein wesentlicher Bestandteil einer idealen Ernährung. Grüne Salate – wie z.B. Kopfsalat, Feldsalat – und Wildkräuter – wie z.B. Löwenzahn – sind zur Zubereitung von Smoothies geeignet. Dazu werden die grünen Blätter mit reifem Obst in einem Mixer püriert. Äpfel, Beeren und Bananen sind beispielsweise dafür zu verwenden. Dem Mix können auch Kräuter wie Petersilie zugegeben werden.

Rohe gesättigte Fette
Ein gut funktionierender Stoffwechsel braucht rohe gesättigte Fette. Kokosmus und Kokosöl in Bio-Qualität sind dafür eine wichtige Quelle. Und auch Rohmilchbutter von artgerecht gehaltenen Tieren – von grasfressenden Kühen – enthält rohe gesättigte Fette. Aufgepasst: Sie soll nicht pasteurisiert sein. Wenn Rohmilchbutter nicht erhältlich ist, kann auf Kokosmus und Kokosöl zurückgegriffen werden.

Happy Brain
Das Nahrungsergänzungsmittel „Happy Brain“ kann die Vitalstoffversorgung verbessern, Energie spenden und das Wohlbefinden fördern. Es enthält ein Mineralstoffkonzentrat und Zutaten wie z.B. den Raupenpilz Cordyceps Sinensis, Kurkuma, Kardamom beziehungsweise die Afrikanische Schwarzbohne.



BUCHTIPP
Christian Opitz
Befreite Ernährung
Hans-Nietsch-Verlag
€ 16,90
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INFO
zu Kokosmus und Kokosöl:
www.drgoerg.com
www.keimling.de

zu „Happy Brain“:
www.befreite-ernaehrung.de