Im Angesicht des Göttlichen

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Internationale Auszeichnungen, tausende Anhänger sowie Tempel und Ashrams weltweit: Für seine Mission der Liebe bereist der hinduistische Meister Paramahamsa Sri Swami Vishwananda seit Jahren den gesamten Globus – und kommt jetzt nach Deutschland.

Was ist der Sinn des Lebens? Haben wir eine Seele? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Das sind die großen Fragen des Lebens, auf die wohl niemand wirklich Antwort geben kann. Oder vielleicht doch? Paramahamsa Sri Swami Vishwananda ist ein erleuchteter hinduistischer Meister und international anerkannter Wohltäter. Seine Lebensmission ist es nach eigener Aussage, die Herzen der Menschen zu öffnen, damit sie die ewige Göttliche Liebe erkennen. Dafür reist er seit Jahren um die ganze Welt – und nun kommt er zu uns: Anfang September möchte er im Rahmen einer Tour den Menschen in Köln, Hamm, Stemwede, Hamburg, Berlin und Leipzig persönlich begegnen. An diesen Orten wird Paramahamsa Vishwananda einen „Darshan“ geben. Darshan bedeutet, das Göttliche im eigenen Innern zu sehen, bzw. wahrzunehmen und ein Segen, den jeder Besucher persönlich vom Meister erhält. Religion, Kultur oder Herkunft spielen dabei keine Rolle. In der dörflichen Gemeinde Stemwede wird zusätzlich zum Darshan ein „Satsang“, eine offene Gesprächsrunde, veranstaltet, was die einmalige Möglichkeit bietet, dem erleuchteten Meister Fragen über das Leben zu stellen. Das Darshanprogramm beinhaltet hingebungsvolle Musik, Lieder aus verschiedenen Traditionen, inspirierende Reden und natürlich den Segen selbst. Bei der Tour wird jeweils mit vielen hundert Besuchern aus ganz Deutschland gerechnet, auch Anmeldungen aus Holland, Frankreich, Italien, der Schweiz, der Slowakei, Polen, Russland und Indien liegen bereits vor.

Ein Wächter und eine Stütze des Glaubens

Der weltberühmte Guru wurde am 13. Juni 1978 auf der Insel Mauritius in eine Hindufamilie geboren. Den Menschen um ihn herum wurde schnell klar, dass der kleine „Visham“, wie er damals noch hieß, kein gewöhnliches Kind war: Das einzige, das ihn interessierte, war Gott. Kaum dass er laufen konnte, zog es ihn unentwegt in Tempel und Kirchen. Während andere Kinder Fußball spielten, baute er heilige Feuerstellen nach und sang den Namen Gottes. Als er vier Jahre alt war, erschien ihm sein eigener Satguru, der Himalaya-Yogi Mahavatar Babaji, der ihn nach und nach auf seine Mission vorbereitete. Swami Vishwanandas Energie und Ausstrahlung zogen bald immer mehr Menschen an, die vor dem Haus seiner Eltern Schlange standen, um den Jungen nach Rat zu fragen. Im Jahr 1997 kam er mit 19 Jahren auf persönliche Einladungen hin nach Europa. 2006 begann er, intensiv die Welt zu bereisen, um Darshans und Satsangs zu geben und Pilgerreisen an heilige Orte zu führen. In Indien ist ihm im November 2015 bei der Kumbh Mela von allen vier Oberhäuptern der Vaishnava Sampradayas (spirituelle Linien) der Titel eines „Mahamandaleshwar“ gegeben worden, was soviel bedeutet wie „Vorsteher über viele Ashrams und Tempel als Wächter und Stütze des Glaubens“. Swami Vishwananda ist der erste spirituelle Lehrer, der in Europa lebt und diesen Titel trägt. In London ist ihm im Juli 2016 im House of Parlament für sein Lebenswerk außerdem der „Bharat Gaurav Lifetime Achievement Award“ verliehen worden. Bereits einige Jahre zuvor, in 2005, rief er die weltweite spirituelle Bewegung „Bhakti Marga“ (Weg der Hingabe) ins Leben, deren Inspiration und Leiter Paramahamsa Vishwananda bis heute ist. Die Bhakti-Marga-Gemeinschaft besteht inzwischen aus tausenden von Gruppen und gleichgesinnten Menschen auf der ganzen Welt, die durch ihre Liebe zum Göttlichen miteinander verbunden sind, Tempel, Ashrams und Regionalgruppen leiten und die uralten Techniken des Atma Kriya Yoga und OM Chantings praktizieren und lehren. Bisher sind bei Bhakti Marga 18 Swamis (Priester) und 14 Swaminis, also weibliche Priesterinnen eingeweiht worden, was in der hinduistischen Vaishnava-Tradition als Revolution gilt.

Liebe als Kern jeder Religion

Paramahamsa Vishwananda ruft dazu auf, die Liebe als Kern einer jeden Religion zu erkennen. Seine Mission lautet so: „Lasse Hingabe wachsen – sie wird dich auf deinen spirituellen Weg führen. Lasse dich von reiner Liebe führen. Wenn du die Reinheit der Liebe verwirklichst, dann wird es keine Unterscheidung mehr in deinem Geist geben. Der Geist wird Gott in allem erkennen“. Sein Geburtsort steht symbolisch hierfür, denn auf dem paradiesischen Inselstaat Mauritius leben Hindus, protestantische und katholische Christen, muslimische Sunniten und Schiiten sowie Buddhisten friedlich zusammen. Swami Vishwananda selbst hat neben dem Hinduismus einen starken Bezug zum Christentum und zur „Göttlichen Mutter“. So trägt auch sein Hauptwohnsitz, ein Ashram und Eventzentrum in Springen bei Wiesbaden, den Namen „Shree Peetha Nilaya“. Dies bedeutet „Sitz der Göttlichen Mutter“, wo jeder Sucher und Gast wie ein Kind von seiner Mutter mit offenen Armen und voller Freude empfangen wird. Hier bietet sich nach der Darshan-Tour auch direkt die Möglichkeit, um gemeinsam mit Paramahamsa Vishwananda noch tiefer in diese besondere Energie einzutauchen: Vom 21. bis 29. September feiert Bhakti Marga „Navaratri“, das „Fest der Göttlichen Mutter“ mit speziellen Gebetszeremonien und nach ursprünglicher hinduistischer Tradition.

Die Termine der Darshan-Tour auf einen Blick:
Köln: Mittwoch, 6. September, ab 15 Uhr Darshan,
Stadthalle Köln-Mülheim
Hamm: Freitag, 8. September, ab 17 Uhr Darshan,
Hindu Shankarar Sri Kamadchi Ampal Tempel
Stemwede: Sonntag, 10. September, ab 14 Uhr Satsang,
ab 17 Uhr Darshan, Sport- und Festhalle Levern
Hamburg: Dienstag, 12. September, ab 16 Uhr und
ab 20.30 Uhr Darshan, Hindu-Tempel Hamburg
Berlin: Donnerstag, 14. September ab 15 Uhr Darshan, AWA Saal
Leipzig: Samstag, 16. September, ab 15 Uhr Darshan,
Tagungshotel Commundo
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
bhaktimarga.de/darshantour. Die Teilnahme am Darshan
ist kostenlos, Spenden sind sehr erwünscht. Der Eintritt zum
Satsang in Stemwede kostet 15 Euro.

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