Mit Klängen heilen

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Die moderne Physik bestätigt, was alte Philosophien schon längst erkannt hatten: Wir bestehen aus Klang und können deshalb durch ihn auch wieder gesund werden. Klänge befreien unsere Seele.

In Indien gibt es einen Mythos über die Macht des Klanges: Zu Beginn der Zeit kämpften Götter und Dämonen um ihn, denn wer ihn in seine Gewalt bekam, dem war die
absolute Herrschaft sicher. Doch für diese Zwecke wollte sich der Klang partout nicht instrumentalisieren lassen. Er entschlüpfte und ließ sich in den Gewässern, Bäumen, Trommeln und Zithern, Bögen und Wagen-
achsen nieder.

Alles tönt – die Welt ist Klang

Jede Bewegung ist und erzeugt Schwingung, also Klang. Und so spricht man im Hinduismus von „Nada Brahma“, was so viel bedeutet wie „Die Welt ist Klang“ oder „Alles tönt“. Dies gilt insbesondere für unseren Körper. Seine Rhythmen – unter anderem Puls, Atmung, Blutdruck – sind nichts anderes als Schwingungsvorgänge. Diese sind miteinander verwoben wie die Instrumente eines Orchesters. Besonders in den Tiefschlafphasen schwingen sie harmonisch im Verhältnis doppelter Oktaven zusammen. Dieses Phänomen wird Kohärenz genannt und ist nicht nur auf lebendige Organismen beschränkt.
Ein Beispiel aus der Physik: Hängt man zwei baugleiche Pendeluhren nebeneinander auf und lässt sie unterschiedlich anschlagen, dauert es nur wenige Stunden, bis sie beide im Gleichtakt schwingen. Genauso führt ein harmonisches Schwingungsfeld durch Klang oder Musik schnell zu harmonischen Schwingungen im menschlichen Körper. Die Nepalesen gehen davon aus, dass dies die Grundlage von Gesundheit ist. In diesen Ländern verehrt man Musik als heilig, fürchtet jedoch disharmonische Klänge als krankheitsbringend. Was zunächst vielleicht fremdartig anmutet, bestätigt die neuere Forschung der Chronomedizin. Sie hat nachgewiesen, dass Stress und verschiedene Krankheiten mit einem Verlust der natürlichen Harmonien im Körper einhergehen.

Klänge können unseren Körperrhythmus neu ordnen

Kleinere Unpässlichkeiten können häufig schon über die Schwingung anderer Klangkörper gelöst werden. Über Schwingungen, wie sie etwa während einer Klangmassage vermittelt werden, kann das Gewebe zart massiert werden. Ähnlich wie ein Stein, der ins Wasser fällt und konzentrische Kreise auf der Wasseroberfläche hinterlässt, breitet sich der Klang in unserem Körper aus. Er schüttelt ihn auf sanfte Weise durch, bricht alte, verhärtete Strukturen auf. Über das Phänomen der Resonanz vermag er schließlich unsere Körperrhythmen neu zu ordnen. Dies wirkt sich positiv auf sämtliche rhythmischen Vorgänge im Körper aus, stabilisiert sogar als Langzeiteffekt den Schlaf. Dem Klang können wir uns nicht entziehen. Er ist das Medium, das Mauern durchdringt. Eines der großen Probleme unserer Zeit liegt aber darin, dass wir es verlernt haben, uns selbst zu hören, in uns hineinzuspüren. Um diesen Prozess zu fördern, hat Peter Graus, energetischer Heiler und Bewusstseinstherapeut, seine „Seelen-Klang-Therapie“ entwickelt.

Den ganzen Artikel finden Sie in unserem bewusster leben Sonderheft Gesundheit Ausgabe 02-2017 »Jung bleiben«

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