5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen

Kommt Ihnen Folgendes bekannt vor: Viele Unternehmen, aber auch Haushalte, halten sich für nachhaltig, weil beispielsweise Müll getrennt wird oder in der Signatur darauf hingewiesen wird, dass man sich doch vor einem Druck der E-Mail diesen nochmal überlegen sollte. Natürlich ist das für viele eine Art von Nachhaltigkeit, aber ist es das wirklich? Hier ist wichtig, Nachhaltigkeit nicht mit Umweltschutz zu verwechseln. Umweltschutz ist ein Teil der Nachhaltigkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Vorbilder der unternehmerischen Nachhaltigkeit

Nachhaltige Unternehmen sind erfolgreicher. Das ist zumindest Ergebnis der LBBW-Bank. Hauptgründe für Nachhaltigkeit sei vor allem ein verstärkt stattfindender Bewusstseinswandel von oben (Politik) und an der Basis (Kunden). Für zumindest 50% der Verbraucher muss ein Unternehmen soziale und ökologische Verantwortung übernehmen, das beeinflusst die Kaufentscheidung positiv. Viele Unternehmen setzen für die Sichtbarkeit des eigenen Engagements beispielsweise auf Onpage Optimierung, den Einsatz bestimmter Schlagworte auf der eigenen Webseite, um die organische Sichtbarkeit in der Google-Suche zu steigern.

In Deutschland wird Unternehmen inzwischen sogar zum 13. Mal ein Nachhaltigkeitspreis verliehen, zuletzt an die Firma Orstedt. Dieses Unternehmen der Energiebranche überzeugt insbesondere im Bereich Klima und -lösungen. Das Ziel ist hier, emissionsfreie Energie zu erzeugen.

Mehr Nachhaltigkeit in 5 Schritten

  1. Verbrauch/Ressourcen: Sie stellen Ihren Mitarbeitern Getränke und Lebensmittel zu Verfügung? Achten Sie auf mehr regionale Produkte und vermeiden Sie lange Lieferketten.
  2. „Wer billig kauft, kauft doppelt“. Diesen Leitsatz sollten Sie bei Kaufentscheidungen berücksichtigen, wenn es zum Beispiel um Ausstattung am Arbeitsplatz geht. Bereits im Einkauf für Ihr Unternehmen können Sie viel ausrichten.
  3. Mobilität: Überprüfen Sie, ob die Fahrt mit dem Auto wirklich sein muss. Gibt es eine Fahrzeugflotte, die man vielleicht auf E-Mobilität, Rad oder Bahn umwidmen kann?
  4. Nachhaltigkeit bereits früh vermitteln: Auszubildende sind meistens die jüngsten Mitarbeiter. Ab 2021 ist es beispielsweise verpflichtend, dass diese zu dem Thema einen Einblick erhalten. Unternehmen sind so zumindest im Zugzwang, sich mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.
  5. Und das wichtigste: Nehmen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld mit! Ohne Unterstützung im Job oder privat kommen Sie nicht weit.

Wenn Sie sich und Ihrer Umwelt zuliebe zumindest einige dieser Tipps im Arbeits- oder privaten Umfeld berücksichtigen, wird Ihr ökologischer Fußabdruck kleiner.

Diesen Artikel teilen

Weitere Beiträge

„Wir müssen umdenken”

Wir wissen längst, dass ein Einfach-Weiter-So nicht in Frage kommt. Katarina Schickling sagt, wie und wo wir im ganz normalen Alltag umsteuern können.

Schreiben Sie einen Kommentar