Ausgleich und Harmonie
im Corona-Alltag

Die Pandemie hat unser aller Leben noch immer fest im Griff. Die Einschränkungen im Alltag beeinflussen dabei nicht nur den generellen Tagesablauf, indem sie unseren Arbeitsplatz weitgehend ins Homeoffice verlegen, sondern vor allem auch unsere Psyche. Wie Sie in Zeiten wie diesen leichter durchhalten, erfahren Sie in unseren 5 Tipps für mehr Harmonie und Ausgleich im Corona-Alltag.

1.      Beziehen Sie Ihre Informationen nur aus sicheren Quellen

Klar ist es wichtig auf dem neuesten Stand zu bleiben. Immerhin tut sich gefühlt täglich etwas. Seien es Änderungen der Schutzmaßnahmen, neue Erkenntnisse bezüglich der Impfstoffe oder aber Interviews mit ExpertInnen, die zumeist düstere Aussichten für die Wirtschaft verkünden. Für den Erhalt der psychischen Gesundheit gibt es diesbezüglich aber zwei Punkte, die Sie unbedingt bedenken sollten.

Zum einen gilt es derartige Nachrichten nur aus sicheren Quellen zu konsumieren: In Deutschland etwa versorgt Sie das Robert-Koch-Institut mit Neuigkeiten zu Impfstoffen, Testungen und Neuinfektionen, weitere seriöse Berichte liefern die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die Gesundheitsämter. Einzelne Studien betreffend empfehlen wir immer darauf zu achten, ob diese von mehreren WissenschaftlerInnen aus demselben Forschungsgebiet anerkannt werden – also als „peer reviewed“ gelten.

Zum anderen sollten Sie darauf aufpassen, nicht in eine endlose Nachrichtenspirale zu geraten. Setzen Sie sich ein persönliches Limit, wie viel Zeit Sie täglich für den Nachrichtenkonsum aufbringen möchten. Gönnen Sie sich auch einmal Nachrichtenpausen. Ihr Leben hält trotz allem noch mehr bereit als die neuesten Corona-News.

2.      Schlafen Sie genug

Ausreichend erholsamen Schlaf zu bekommen ist das A und O, wenn es um die psychische und körperliche Gesundheit geht. Wie viele Stunden dafür genügen, hängt vom Individuum ab. Etwa 6-8 Stunden sollten es aber schon sein. Am besten führen Sie einen Selbsttest durch und probieren aus, wie fit Sie sich jeweils mit mehr oder weniger Schlaf fühlen. So finden Sie Ihren perfekten Schlafbedarf.

Um unruhigen Nächten entgegen zu wirken, kann es übrigens helfen, das Schlafzimmer nach Feng Shui einzurichten. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie gleich alles umstellen und neu dekorieren müssen. Bereits kleine Veränderungen können einen großen Unterschied machen.

Beispielsweise sollte Ihr Bett mit dem Fußteil niemals zu einer Tür zeigen, das Kopfteil dabei gleichzeitig an einer festen Wand stehen. Das gibt Ihnen Sicherheit und Stärke. Außerdem ist es von Vorteil, wenn sich das Bett nicht zwischen Tür und Fenster befindet. Denn dort stören Sie den Fluss des Qi, der Lebensenergie. Entnehmen Sie der folgenden Infografik die verschiedenen Positionen für Ihr Bett nach Feng Shui:

Schon das Umstellen des Bettes kann sich positiv auf Ihren Schlaf auswirken. (Quelle: polster-fischer.de)
3.      Bewegen Sie sich!

Bei Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen kommt es schnell vor, dass wir den ganzen Tag nur in den eigenen vier Wänden verbringen. Dabei tut es so gut, ab und zu frische Luft zu schnappen – auch wenn es sich dabei nur eine kleine Runde durch den Ort oder einen kurzen Ausflug in einen nahegelegenen Wald handelt.

Zudem hilft regelmäßiger Sport nicht nur dabei, fit zu bleiben, sondern unterstützt zusätzlich Seele und Geist. Das Internet bietet mittels Home-Workouts von unterschiedlichen Fitness-YoutuberInnen Sporteinheiten für jedes Level und damit eine hervorragende Alternative zum Fitnessstudio. Wird es draußen wieder wärmer, lohnt es sich ebenso mit dem Laufen zu beginnen. Dabei wird die Lunge mit frischer Luft gefüllt und das Gehirn anregt.

Das Beste an sportlicher Betätigung in Corona-Zeiten ist, dass Sie sich diese Zeit – und seien es nur 20 Minuten – bewusst für sich selbst nehmen und einmal ganz bei sich sind. Der Fokus liegt bei Ihrem Körper und wie Sie ihn bewegen und geht für einen kurzen Moment weg von allem, was in der Welt gerade passiert. Dank der Produktion von Serotonin und Dopamin und gleichzeitigem Abbau der Stresshormone Adrenalin und Cortisol fühlen Sie sich im Anschluss stärker und widerstandsfähiger.

4.      Bleiben Sie in Kontakt!

Natürlich gilt es vorsichtig zu sein und die physischen sozialen Kontakte einzuschränken. Allerdings sollte damit nicht gleichgesetzt werden, sich komplett zu isolieren. Insbesondere für alleinlebende Singles ist es wichtig, sich austauschen zu können. Wählen Sie hierfür eine Bezugsperson aus, mit der Sie sich regelmäßig verabreden.

Wenn Sie sich im Freien zum Spazieren treffen, verringern Sie die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung – und können dennoch den persönlichen Kontakt genießen. Doch auch Online-Treffen sind eine Bereicherung. Verabreden Sie sich mit Ihrer Freundesgruppe zu einem gemütlichen Plauderabend. Der soziale Austausch hebt sogleich die Stimmung und zeigt Ihnen, dass Sie nicht alleine sind.

5.      Routine in den Alltag integrieren!

Damit Sie den Überblick über die Wochentage nicht verlieren, raten wir dazu, bestimmte Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren und zur Routine zu machen. Der Arbeitsweg am Morgen und Abend lässt sich etwa durch einen kurzen Spaziergang in der Umgebung ersetzen. So gerät man frühmorgens gleich in Schwung und bringt gleichzeitig ein wenig Struktur in den Arbeitstag.

Wenn möglich, hilft eine klare Abgrenzung von Arbeits- und Wohnbereich, die Arbeit in der Arbeit zu lassen. Ideal wäre ein eigener Raum, der zum Büro umfunktioniert wird. Alternativ können Sie ebenso im Wohnzimmer eine Arbeitsecke einrichten oder den Esstisch in der Küche umfunktionieren. Im Schlafzimmer sollten Sie wirklich nur dann arbeiten, wenn es nicht anders geht. Das stört nämlich die nächtliche Ruhe.

Die Zeiten, die wir gerade durchleben, sind für kaum jemanden leicht zu ertragen. Umso mehr sollten Sie auf Ihre psychische Gesundheit und Gefühlswelt achten. Mit unseren Tipps setzen Sie bereits einen ersten Schritt und sorgen für mehr Harmonie und Ausgleich im Alltag. Halten Sie durch!

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