Beziehungen besser
verstehen und gestalten

Wir alle sehnen uns nach der großen Liebe. Doch oft sind es emotionale Blockaden, die wir von unseren Eltern geerbt haben, die unser Liebesglück verhindern. Mit der gezielten Entwicklung von Zuversicht und Urvertrauen kann uns eine glückliche Partnerschaft dennoch gelingen.

Sandra und Tim haben gerade geheiratet. Vor zwei Jahren wäre das noch unvorstellbar gewesen. Sandra war damals Single und hatte sich nach einer schmerzvollen Erfahrung mit einem Mann geschworen, sich nie wieder auf das männliche Geschlecht einzulassen. Tim ist bereits Vater von zwei Kindern und hatte eine teure Scheidung hinter sich. Seine Exfrau entzog ihm während und nach der Trennung die Kinder und sorgte dafür, dass er die Kinder weder sehen noch hören durfte. Verzweiflung, Wut, Hass und Ohnmachtsgefühle plagten ihn zu diesem Zeitpunkt. „Eine neue Partnerschaft? Undenkbar!“ Das hatte er damals gesagt.
Vielen Singles oder Personen, die in ungeklärten, oft schmerzvollen Beziehungen festhängen, geht es ähnlich wie Sandra und Tim. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ergaben, dass wir von unseren Eltern die verschiedensten Emotionspakete, emotional aufgeladene Bewertungen und Glaubenssätze erben. Das kann die Angst unserer Mutter sein, von einem Partner auf eine bestimmte Weise enttäuscht zu werden, genauso wie die Angst unseres Vaters, nicht genug Geld zur Versorgung der Familie zu erwirtschaften und deshalb verlassen zu werden. Es sind diese geerbten Emotionspakete, die dann unser Glück sabotieren. In der Folge suchen wir unbewusst nach Bestätigung unserer inneren Wahrnehmung – und das schon im Kindesalter. Nach mehreren, sich wiederholenden schmerzlichen Erfahrungen landen wir spätestens im Erwachsenenalter nicht selten in einem Desaster an Gefühlen, das zu Frustration, Rückzug und Isolation führt.

Die eigenen Resonanz-Gefühlscocktails erkennen und entschärfen

Die gute Nachricht: Solche Emotions-Zeitbomben lassen sich entschärfen – in einem geschützten, wertfreien Rahmen. Eine Emotion möchte einfach nur da sein dürfen, gesehen und wahrgenommen werden, sich entladen und bis zum Anschlag ohne Widerstand ausdehnen dürfen. Sobald dies einmal in Vollkommenheit und im richtigen Setting passiert ist, wird stattdessen ein Gefühl von Neutralität, Zuversicht und Urvertrauen aktiviert. Die ursprüngliche Resonanz bleibt aus, ein anderer Partner oder Partnerin, die das neue positive Gefühl bedienen, können nun in unser Leben treten.

Was einer glücklichen Partnerschaft im Wege steht

Hier die zehn größten Ängste, mit denen Singles und Personen in schwierigen Beziehungen zu kämpfen haben:
• Die Angst, frühere schmerzvolle Erfahrungen wie Betrug, Lügen, Nicht-gesehen-werden, ein plötzliches oder unerklärliches Beziehungs-Aus, Verlust, Aufopferung, Eifersucht, Liebesentzug, sexuelle Ablehnung u.v.m. noch einmal erleben zu müssen. Sie sorgt dafür, dass wir unser Herz nicht mehr öffnen können und führt oft zu lebenslanger Isolation und Einsamkeit.
• Die Angst vor dem Alleinsein sorgt in der Anbahnung dafür, dass sich ein zu starker Druck aufbaut, endlich jemand finden zu müssen. Sie kann die Partnersuche sabotieren. Oder sie sorgt dafür, in einer unguten Partnerschaft zu verweilen, sich dabei nicht abgrenzen zu können oder sich selbst für den Erhalt der Beziehung aufzugeben.
• Die Angst vor Ablehnung sorgt dafür, dass wir gar nicht erst in der Lage sind, eine attraktive Person anzusprechen.
• Die Angst, sich auf eine Online-Partnerbörse einzulassen verbaut in der heutigen Zeit eine der größten Chancen, jemanden kennenzulernen.
• Die Angst, zu einer (angehenden) Partnerschaft zu stehen, sorgt dafür, dass eine Partnerschaft gar nicht erst entsteht oder sich das Gegenüber auch nicht festlegen will.
• Die Angst, betrogen zu werden, sorgt mit der daraus resultierenden Eifersucht früher oder später fast immer für eine Trennung.
• Die Angst, in einer ähnlich unguten Beziehungssituation wie die der eigenen Eltern zu landen, sorgt in den meisten Fällen dafür, dass es so kommt.
• Die Angst vor Liebesentzug oder einer Überreaktion des Gegenübers, wenn z.B. die eigenen Bedürfnisse kommuniziert werden, sorgt für ein starkes Ungleichgewicht, Frustration bis hin zum Ausbrennen, da man es immer nur dem schmollenden Gegenüber recht machen will und sich selbst dabei vergisst.
• Die Angst davor, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden, sorgt für einen ständigen Kampf um Liebe. Frust und Trennung sind fast immer die Endstation.
• Das Verhalten, die eigenen Kinder dem Expartner zu entziehen oder von ihm entzogen zu bekommen sabotiert für beide Elternteile jegliche Chance auf eine neue, glückliche Partnerschaft.

Der erste Schritt in eine erfüllte Partnerschaft fängt bei dir selbst an!

Tim will nun aktiv an seinen Beziehungsproblemen arbeiten und hat sich vor zwei Jahren für ein Seminar in der Peaceful Mind Schule entschieden. Durch die neuen Anstöße und Erkenntnisse, die er dort bekam, konnte er sich vielen der oben genannten Themen stellen und dabei erfahren, dass es zum Glücklichsein unbedingt nötig ist, seine eigenen Themen aufzulösen. Heute hat er wieder regelmäßig Kontakt zu seinen Kindern und ein gutes Verhältnis zu seiner Exfrau. Mit Sandra läuft es auch prima. Inspiriert von Tims Herangehensweise, sich von außen Hilfe zu holen, hat auch sie erkannt, dass es Sinn macht, selbst etwas zum gemeinsamen Beziehungsglück beizutragen.

Gesa Vestri leitet die Peaceful Mind Schule mit viel Engagement und Herzblut

In der Peaceful Mind Schule lassen sich sabotierende Emotions-Cocktails gezielt entschärfen. Die Gründerin, Gesa Vestri (47 Jahre), leitet mit ihrer 8-jährigen Erfahrung aus über 2.500 Einzel- und Gruppensessions alle Seminare und Workshops persönlich.
Aktuelle Termine
17.-21.7.19: zert. Ausbildung zum
Peaceful Mind Guide (Königssee)

Peaceful Mind
Deine ISO-zertifizierte Schule für Medi-tation, Transformation & Achtsamkeit.
Tel: +49 (89) 44 40 95 56
info@PeacefulMind.de
www.PeacefulMind.de

Diesen Artikel teilen

Schreiben Sie einen Kommentar