Das Gute an schlechten Tagen

0

Verpasster Bus, der Drucker streickt… ein blöder Tag

Sie kennen das sicherlich auch: An manchen Tagen steigt man schon morgens mit dem falschen Fuß auf, verpasst den Bus, trifft auf einen streikenden Drucker im Büro und auf dem Heimweg regnet es in Strömen und der Regenschirm liegt zu Hause.

Ein richtig blöder Tag.

Vor einem solchen Tag, an dem alles gründlich schiefgeht, ist niemand gefreit. Aber wie man darauf reagiert, hängt von der eigenen Persönlichkeit beziehungsweise von der persönlichen Einstellung ab. Manche Menschen lässt so ein Schlamassel relativ unbeeindruckt, sie kämpfen sich durch und schaffen es, auch wenn sich alles gegen sie verschworen zu haben scheint, noch ihr Bestes zu geben.

Andere dagegen möchten am liebsten alles hinschmeißen, versinken in Selbstmitleid, jammern und schimpfen und machen dadurch für sich alles noch schlimmer. Die Einstellung entscheidet darüber, ob man an einem schwierigen Tag von früh bis spät frustriert und mit schlechter Laune durch die Gegend läuft oder die Erlebnisse wie ein Hund, der aus dem Wasser kommt, abschüttelt. Dabei geht es nicht darum, schlechte Tage zu verhindern. Es geht darum, sie einfach so anzunehme und – noch ein Schritt weiter – auch die guten Seiten an ihnen zu finden. Die es tatsächlich gibt, auch wenn man manchmal ein wenig suchen muss.

“War dieser Tag nicht dein Freund, dann war er wenigstens dein Lehrer”, heißt es in einem Sprichwort. Und es ist wahr: Gerade aus schlechten Tagen lernt man am meisten. Vielleicht lernen Sie, dass Sie mehr Zeit für sich einplanen oder Ihre Aufgaben besser einteilen müssen. Vielleicht lernen Sie andere Menschen besser einzuschätzen. Oder Sie lernen, sich zu überwinden weiterzumachen – um am Ende vielleicht doch noch ein schönes Erlebnis zu haben. Was an Tagen voller Unannehmlichkeiten sicherlich eine große Herausforderung ist. Allerdings zieht das schöne Erlebnis dann auch ein umso schöneres Gefühl nach sich.

Und noch ein Schatz liegt in schlechten Tagen verborgen. Denn meist besinnt man sich erst dann auf das Gute in seinem Leben, wenn sich alles gegen einen verschworen zu haben scheint. Solange es gut läuft, nimmt man das schnell als Selbstverständlichkeit hin. Schlechte Tage dagegen lehren, dass es auch anders sein kann. Wer sich die bewusst macht, wird automatisch dankbar.

 

 

Share.

Hinterlass eine Antwort