Das Hanf-Wunder

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Vergessen sie die berauschende Wirkung von Hanf. Hier geht es einzig und allein um den Nutzhanf. Vollgepackt mit hochwertigen Ölen, Proteinen und Vitaminen ist er für Veganer ein Must-have auf dem täglichen Speiseplan.

Der Trend zur fleischlosen Ernährung ist ungebrochen. Allein in Deutschland ernähren sich rund acht Millionen Menschen vegetarisch und 1,3 Million Menschen vegan. Täglich kommen laut Schätzungen etwa zweitausend Vegetarier und zweihundert Veganer hinzu. Die Anzahl der vegetarischvegan lebenden Menschen wird weltweit auf eine Milliarde geschätzt. Veganer sollten viel jener pflanzlichen Nahrungsmittel essen, die eine hohe Nährstoffdichte aufweisen, so dass die Vitalstoffspeicher gut gefüllt werden. Besonders wichtig ist es für sie dabei, auf solche Lebensmittel zurückzugreifen, die genau die Nährstoffe enthalten, mit deren Versorgung es bei einer veganen Lebensweise kritisch werden kann.
Hier kommen die kleinen Hanfsamen ins Spiel, die eigentlich kleine Nüsse sind. Hanf enthält das ideale Fettsäuren-Profil von Omega -3-, zu 6-, zu 9-Fettsäuren. Essenzielle Omega-3-Fettsäuren sind in der Ernährung von Veganern, aber auch von Vegetariern und Normalköstlern, meist unterrepräsentiert. Fast alle Nüsse, bis auf Walnüsse und Zedernnüsse, sind Omega-6-lastig. Zu viele Omega-6-Fettsäuren fördern Entzündungen und sogar Krebs. Laut Ernährungsbericht ist das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren mittlerweile 12:1. Das gesunde Verhältnis aber beträgt 4:1 von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren. Und genau dieses gesunde Fettsäuren-Verhältnis liegt in Hanfsamen vor. Wer also als Fettquelle ausschließlich Hanfsamen und Hanföl verwendet, wird zeitlebens an keiner Fettsäure irgendeinen Mangel erleiden.

Ideales Fettsäuren-Profil

Für Veganer und Vegetarier ist es wichtig zu wissen, dass Hanfnüsschen die Fettsäure Stearidonsäure enthalten, die sonst nur im Kernöl der Schwarzen Johannisbeere zu finden ist. Sie wird normalerweise aus der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure gebildet. Bei den meisten Menschen aber ist dieser Umwandlungsprozess aufgrund Stress, Alkohol, Übergewicht, zu hohen Blutzuckerwerten, Transfettsäuren in der Nahrung, Kaffeekonsum oder genetische Defekte gestört. Stearidonsäure SDA ist aber notwendig zur Bildung der gehirnaktiven Fettsäuren DHA und EPA. DHA- und EPA-Fettsäuren sind auch wichtig für die gesunde Gehirnentwicklung von Säuglingen, für ein gutes Gedächtnis, die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, für gute Laune und zur Prophylaxe von Alzheimer und Demenz. Wer zum Beispiel keine Kaltwasserfische isst, ist oft mit DHA- und EPA Fettsäurenunterversorgt.

Möchten Sie mehr über die Wirkung von Hanf erfahren?

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 3/2018

 

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