Das innere Licht zum Leuchten bringen

Aloha bedeutet „Willkommen“. Es ist das Gefühl der Verbundenheit, Akzeptanz und Wertschätzung. Ulrich Duprée erklärt, wie wir die täglichen Herausforderungen meistern und wieder leicht in unsere Kraft kommen.

In einem alten hawaiianischen Gesang wird die Flamme von Aloha gerühmt. Wie in einer Schale brennt sie im Herzen und verleiht den Menschen ungeahnte Kräfte. Mit dieser Flamme, so heißt es, besitzt man die Fähigkeit sämtliche Schwierigkeiten zu überwinden.
Aloha wird allgemein als Liebe übersetzt, doch es ist mehr ein Bewusstsein zu leben. Aloha bedeutet „Willkommen“ und meint, dass wir etwas Göttliches in uns selbst und anderen erkennen. Es ist das Gefühl der Verbundenheit, Akzeptanz und Wertschätzung. So wie das klare Sonnenlicht aus vielerlei Farben zusammengesetzt ist, so besitzt auch die Liebe viele Facetten:
das Zuhören, Mitgefühl, Helfen, Vergeben, Wohlwollen und die Güte. Lauter Aspekte, die uns glücklich machen. Und nur mit Begeisterung, Freude und Hingabe werden wir zu dem, was wir sein können. Nur durch die Liebe zu uns selbst und anderen entwickeln wir uns weiter.Die

Flamme von Aloha

Doch warum kommt uns diese natürliche Liebe – die Flamme von Aloha – bisweilen abhanden? Warum schleichen sich Selbstzweifel, Enttäuschungen und Überforderung immer wieder in unser Leben ein?
Um eine Antwort darauf zu finden, hilft ein Blick auf eine Studie der Harvard University aus den 1990ern: Dazu wurden zahlreiche Kinder im Alter zwischen zwei und vier Jahren auf ihre Kreativität hin untersucht. Man fand heraus, dass 95 Prozent dieser Kinder außergewöhnlich spontan und ideenreich vorgingen. Fünf Jahre später untersuchte man dieselben Kinder noch einmal und beobachtete, dass nur noch fünf Prozent kreativ waren. Was war geschehen?
Die Kleinen sind einer Erziehung zum Opfer gefallen, die sie beständig maßregelte: „Was hast du da gemacht?“ „Sitz richtig!“ „Iss ordentlich!“ „Male nicht über den Rand!“ All die Anweisungen verunsicherten die Kinder und ließen sie immer mehr an sich selbst zweifeln. Das zerstörte nach und nach ihr natürliches Selbstvertrauen und ihre Selbstachtung. Mehr und mehr verinnerlichten sie das Programm immer mehr leisten und sich anpassen zu müssen, um sich geliebt zu fühlen. 90 Prozent der Kinder verinnerlichten das Gefühl, nicht gut genug zu sein, was ihren Einfallsreichtum zum Versiegen brachte.

Keine Liebe ohne Vergebung

Selbstachtung und Selbstvertrauen gehören zu den wichtigen Säulen der Liebe. Denn wie die Flamme von Aloha verleihen sie uns den Mut, uns weiterzuentwickeln, persönliche Krisen zu überwinden und unsere Lebensumstände zu verbessern.
Unsere Selbstachtung ist der Wert, den wir uns selbst geben. Sie ist überlebenswichtig, denn sobald wir uns nicht mehr respektiert fühlen, verschlechtert sich unser ganzes Leben. Glauben Sie, Sie haben eine erfüllte Beziehung verdient? Und was, glauben Sie, ist für Sie nicht erreichbar? Haben Sie inneren Frieden, Gesundheit, spirituelle und materielle Fülle verdient?
Ganz egal welchen Bereich wir in unserem Leben verbessern möchten – ob die Beziehung, Wohnung oder die berufliche und finanzielle Situation – wir müssen glauben, dass wir es uns wert sind. Und nur wir selbst – niemand anderes – gibt uns die Erlaubnis dazu.

Ulrich Duprée gilt als Experte für Vergebung und Neues Denken.
Seine Bücher erscheinen in mehr als fünfzehn Sprachen und Ländern.
Sein Buch „Ho’oponopono – das hawaiianische Vergebungsritual“ ist bereits heute ein Klassiker.
Mehr über Ulrich Duprée unter www.ulrich-dupree.com

Den ganzen Beitrag finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 5/2021

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