Die 5 Säulen der Kneipp-Therapie

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Es war der Wörishofener Pfarrer Sebastian Kneipp, der vor über hundert Jahren eine ganzheitliche, naturkundliche Gesundheitslehre entwickelte, die Körper, Geist und Seele als komplexe Einheit betrachtete. Sie ist heute so aktuell wie damals und eine beliebte Methode, um im Frühjahr wieder so richtig in Schwung zu kommen.

Inzwischen sind die Kneipp-Verfahren als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO aufgenommen. Das Kneipp´sche Naturheilverfahren besteht aus fünf Säulen: einer Hydro-, Bewegungs-, Phyto-, Ernährungs- und einer Ordnungstherapie. Fünf Therapien zur Verbesserung der Durchblutung, Stärkung der Psyche, Linderung von Schmerzen, Stoffwechselanregung und Stärkung des Immunsystems. Sieaktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers und stärken den ganzen Organismus.

I. Die Hydrotherapie

Der wichtigste Bestandteil der Kneipptherapie ist die Wassertherapie. Kneipp hat ein umfangreiches aber übersichtliches Programm verschiedener Wasseranwendungen entwickelt. Es besteht vor allem aus Waschungen, Wickeln, Güssen und Bädern des ganzen Körpers oder einzelner Körperpartien. Dabei wird das Wasser nicht nur kalt, sondern auch im Wechsel von warm und kalt angewendet. Mit den kurzen Kaltwasseranwendungen werden über die Haut Temperaturreize vermittelt, die im Körper positive Reaktionen auslösen. Durch die temporäre Verengung der Blutgefäße mit anschließender Gefäßerweiterung wird die Durchblutung im ganzen Körper gefördert. Die Abwehrkräfte werden aufgebaut, der Kreislauf, Nervensystem und Stoffwechsel angeregt und das Immunsystem langfristig gestärkt.
Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 2/2019

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