Die Krankschreibung für den Arbeitgeber auf digitalem Weg

Wer als Angestellter erkrankt, kenn das anstrengende Prozedere. Der Arbeitgeber benötigt eine Krankschreibung und alleine aus diesem Grund ist ein Besuch beim Arzt Pflicht. Eine Anfahrt, lange Wartezeiten bei Arzt und anschließend noch der Weg zum Arbeitgeber, um die Krankmeldung einzureichen. Das dauert schnell mehrere Stunden und ist, besonders aufgrund der Erkrankung, enorm anstrengend. Inzwischen geht das jedoch auch einfacher. Die Digitalisierung erlaubt es, das alles zu erledigen, ohne die eigene Wohnung zu verlassen.

Der digitale Arzt – Krankschreibung ohne Praxisbesuch

Tatsächlich lässt sich selbst der persönliche Besuch in einer Arztpraxis dank digitaler Helfer vermeiden. Wer beispielsweise morgens mit Migränekopfschmerzen aufwacht, kann in den meisten Fällen seiner Arbeit nicht nachgehen. Jedoch ist es ebenfalls eine enorme Qual, einen Arzt aufzusuchen, um eine Krankschreibung zu erhalten. Einige Arbeitgeber fordern einen solchen ärztlichen Nachweis selbst bei einem Krankheitstag.

In einem solchen Fall bietet es sich an, einen Termin in der Online-Praxis zu buchen. Die Ärzte sind hier sowohl per Chat als auch über ein Videogespräch erreichbar. Wie bei einem regulären Arzt auch wird zunächst ein Termin vereinbart. Dann beginnt der digitale Arzt, die Krankheiten und Symptome online zu diagnostizieren. Es handelt sich bei den Ärzten um reguläre Mediziner mit abgeschlossenem Studium und Zulassung. Dementsprechend sicher ist die Diagnose in einer Online-Praxis.

Einige Symptome lassen sich direkt durch ein Gespräch abklären. Für andere reicht eine Betrachtung über die Videofunktion aus. Benötigt wird lediglich ein Computer mit Webcam oder ein Smartphone. Es steht eine entsprechende App zum Download bereit, sodass alle notwendigen Informationen sicher transferiert werden können.

Mit folgenden Erkrankungen lässt sich ein digitaler Arzt aufsuchen

Nicht bei allen Beschwerden ist es möglich, dass ein Arzt über das Internet eine richtige Diagnose stellen kann. Die Liste der Krankheiten und Symptome, die sich online diagnostizieren lassen, ist dennoch recht lang. Zu den häufigsten Beschwerden gehören Erkrankungen der oberen Atemwege. Solche Erkältungen sind in der kalten Jahreszeit häufig. Kann der Arzt eine schwerere Erkrankung ausschließen, sind Diagnose und die Verschreibung von Arzneimitteln online kein Problem.

Außerdem kann der Online-Arzt nach der ersten Evaluierung der Beschwerden eine Überweisung zu einem Facharzt einleiten oder eine Empfehlung geben. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn jemand mit Rückenschmerzen einen Arzt aufsucht. Online über eine Befragung oder mit Videobildern lassen sich die Ursachen meist nicht sicher feststellen. Dementsprechend ist es notwendig, einen Facharzt aufzusuchen. Was der digitale Arzt hingegen tun kann, ist zunächst eine Krankmeldung auszustellen.

Die Krankschreibung zum Arbeitgeber und zur Krankenkasse weiterleiten

Mit der Digitalisierung hat sich auch der Prozess der Krankschreibung deutlich vereinfacht. Inzwischen gibt es die sogenannte elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Diese stellt der Online-Arzt aus, wenn der Patient krankgeschrieben wird. Doch auch normale Ärzte nutzen dieses System mittlerweile.

Der Vorteile ist, dass sich diese Krankschreibung digital zum Arbeitgeber übermitteln lässt. Der Weg zum Arbeitgeber ist also nicht mehr notwendig. Ebenfalls erfolgt eine digitale Übermittlung zur Krankenkasse. Dank dieser Eigenschaft sind die notwendigen Informationen sicher und sofort bei den Stellen, die informiert werden müssen. Dies entlastet den Patienten, verhindert Fehler und stellt eine korrekte Abrechnung des Arbeitslohns sowie der Lohnfortzahlung sicher.

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