Eine Pergola anbauen: Vorteile und Wissenswertes rund um den Terrassenanbau

Bereits in der Antike waren Pergolen beliebt. Noch heute setzen viele Menschen bei der Ausstattung ihrer Terrasse oder ihres Gartens auf die vielseitigen Vorrichtungen, die sowohl optisch als auch funktional zahlreiche Vorteile bieten. Wer eine Pergola anbauen möchte, tut gut daran, sich vorab über die Varianten, die positiven Eigenschaften und die Voraussetzungen für die Anbringung informieren: So klappt es mit dem erholsamen und eindrucksvolle Außenbereich.

Pergolen: Konstruktionen mit einer langen Geschichte

Ihren Ursprung haben Pergolen in der Antike. In der Renaissance wurden sie zu einem Symbol für Herrschaftlichkeit und Luxus. Damals handelte es sich noch um aufwendig gestaltete Säulengänge, die durch ganze Gärten führten. Heute werden Pergolen vornehmlich dazu genutzt, um die Terrasse oder den hausnah gelegenen Gartenbereich mit den ansprechenden Vorrichtungen auszustatten und eine Wohlfühloase zu kreieren. Hier hat Stress keine Chance und Entspannung wird großgeschrieben. Eine Pergola gleicht vom Aufbau her einer klassischen Terrassenüberdachung, nur dass sie im oberen Bereich nicht verschlossen, sondern mit Sparren abgedeckt wurde. Auf diese Weise bietet sie zwar nur bedingt Schutz vor Regen, verströmt aber dafür einen ganz besonderen Charme – vor allem dann, wenn die Konstruktion mit Rankepflanzen ausgestattet wird. Diese bilden ein natürliches Dach, das nicht nur zu einem angenehmen Klima unter der Pergola beiträgt, sondern dafür sorgt, dass Nutzer dieses Außenbereichs sich unter dem Blätterdach wie in einer kleinen grünen Oase fühlen. Durch die dank der Pflanzen entstehenden Verdunstungskälte bleibt es auch an heißen Sommertagen jederzeit kühl und schattig. Die „natürliche Klimaanlage“ ist nur einer der zahlreichen Vorteile, die Hausbewohner durch den Anbau einer Pergola erreichen. Darüber hinaus fungiert die Vorrichtung bei entsprechender Bepflanzung selbstverständlich auch als Sichtschutz und schützt vor unerwünschten Blicken etwa durch Nachbarn. Optisch wird das gesamte Gebäude zusammen mit dem Außenbereich aufgewertet.

Material, Stil und mehr: Worauf kommt es beim Anbau einer Pergola an?

Pergolen können aus ganz unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Häufig verwendet in diesem Zusammenhang werden Holz, Stein und Metall. Aluminium Pergolen beispielsweise bieten den Vorteil, dass sie sich sehr beständig, witterungsunempfindlich und belastbar präsentieren. Berücksichtig werden muss hierbei immer das Gewicht der Pflanzen, das von der Konstruktion getragen werden muss. Anders als bei Holzpergolen etwa spielt dies bei Konstrukten aus Aluminium aber eine untergeordnete Rolle, denn das Material kann auch ein hohes Gewicht problemlos bewältigen. Ein weiterer Grund, warum Aluminium bei vielen Nutzern so beliebt ist, ist seine moderne Optik, die in Kombination mit der Bepflanzung eine gelungene Mischung aus modernen und natürlichen Elementen schafft. Wer es insgesamt sehr natürlich mag, setzt dagegen eher auf Holzpergolen, die auch in Sachen Nachhaltigkeit überzeugen. In diesem Zusammenhang ist es aber sehr wichtig, dass die gewählte Holzart nicht nur das Gewicht der Pflanzen tragen kann, sondern auch allgemein sehr robust und wetterfest ausfällt. Im Gegensatz zu einem klassischen Terrassendach sind die Säulen einer Pergola durch das fehlende Dach stärker den Elementen ausgesetzt. Empfehlenswert ist hier beispielsweise Eichenholz, das sich sehr widerstandsfähig und beständig präsentiert. Für welches Material sich im Einzelfall entschieden wird, hängt vom individuellen Geschmack, aber auch vom Gebäude- und Gartenstil ab.

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