Essen Sie sich schön

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Hochwertige Kosmetik und Beauty-Behandlungen sind teuer. Dabei finden sich die besten Schönheitselixiere in natürlichen Lebensmitteln auf unserem Teller. Die Vitalstoffe sogenannter Beauty-Foods lassen die Haut frisch aussehen und wirken Fältchen entgegen.

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung tut man dem Körper nicht nur innerlich etwas Gutes. Viele Lebensmittel haben auch auf Haut und Haare eine positive Wirkung, die sich sehen lassen kann! Ein gängiger Spruch sagt: „An apple a day keeps the doctor away“. Nicht nur, dass der eine Apfel am Tag uns gesund erhält und allein deshalb schon eine angenehme Pflicht auf jedem Speiseplan ist, er macht auch noch schön. Äpfel sind kleine Alleskönner und daher ein unverzichtbares Lebensmittel. So beinhalten Äpfel zum Beispiel wertvolle Vitamine und Spurenelemente, die freie Radikale binden und neutralisieren. Das Ergebnis ist unter anderem ein festes Bindegewebe.

Schön dank Obst, Gemüse, Nüssen, hochwertigen Ölen und Milchprodukten

Auch Petersilie sorgt für straffe Haut, da sie einen hohen Eisenanteil hat und entwässernd wirkt. Getrocknete Aprikosen bringen den Stoffwechsel im Schwung und sorgen so für ein natürliches Detox-Programm. Nüsse, allen voran die Walnuss, enthalten einen wahren Schönheits-Cocktail und pflegen mit viel Kalium, Magnesium, Zink, Vitamin E und Pantothensäure Haut und Haare seidig glatt. Und Karotten und Tomaten verbessern mit ihrem Beta-Carotin, Lutein und Lycopin den körpereigenen UV-Schutz.

Schön dank Obst, Gemüse, Nüssen, hochwertigen Ölen und Milchprodukten

• Dunkle Beeren: Das enthaltene Vitamin C schützt die Haut vor freien Radikalen und verbessert Elastizität und Spannkraft. „Die Ballaststoffe fördern die Verdauung – denn ein gut funktionierender Stoffwechsel ist ebenfalls wichtig für ein attraktives Äußeres“, sagt Silvia Bürkle, Ernährungswissenschaftlerin von Metabolic Balance.

• Grüne Äpfel und Kiwis: Beide sind Balsam für das größte Organ des Körpers. Vitamin C mit seinen antioxidativen Eigenschaften kräftigt das Bindegewebe, ist an der Produktion von Kollagen beteiligt und wirkt der Faltenbildung entgegen.

• Spinat: Er wartet, analog zu anderen grünen Gemüsesorten, mit wohltuenden Inhaltsstoffen auf. Dazu gehören Spurenelemente wie Eisen, das Sauerstoff in die Zellen transportiert und die Haut rosig schimmern lässt.

• Karotten und Paprika: Betacarotin, Lutein und Lycopin bieten einen gewissen Sonnenschutz, Vitamine der B-Gruppe sorgen für Geschmeidigkeit, befördern Nährstoffe und Wasser in die Gefäße und mindern Fältchen.

• Nüsse: Zink und Magnesium beruhigen, während Mineralstoffe wie Natrium und Kalium die Gewebespannung aufrecht halten, Straffungseffekt inklusive.

• Pflanzenöle: Mit ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind die wertvollen Produkte Garant für zarte, weiche Haut. Ihre Vitamine stärken, bewahren vor dem Austrocknen und unterstützen die natürliche Regeneration. Besonders geeignet sind Lein-, Walnuss-, Raps- und Weizenkeimöl. „Wertvolle Pflanzenöle sind Raps-, Lein- oder Olivenöl, die die Haut von innen straff und geschmeidig halten“, so Silvia Bürkle, Ernährungswissenschaftlerin von Metabolic Balance.

• Milchprodukte: Aminosäuren in Joghurt und Quark sorgen für Festigkeit. In Kombination mit Kollagen und Elastin kräftigen die lebenswichtigen Eiweiß-Bausteine das Bindegewebe. Kalzium hilft bei der Erneuerung der Zellen.

Das kleine Eiweiß-Einmaleins

Metabolic Balance empfiehlt, am Tag drei verschiedene Sorten Eiweiß zu essen, pro Mahlzeit nur eine Sorte. Die biologische Wertigkeit eines Eiweißes wird durch den Anteil seiner essen-ziellen Aminosäuren bestimmt. Beim Ei sind alle acht essenziellen Aminosäuren in optimaler Menge vorhanden und können zu fast 100 Prozent vom Körper verwertet werden, ohne dass größere Reste verbleiben. Die biologische Wertigkeit eines Eis wird mit 100 angesetzt. Milch enthält eine andere Zusammensetzung von Aminosäuren (Threonin z. B. nur zu 91 Prozent). Durch diese „limitierende Aminosäure“ hat Milch eine biologische Wertigkeit von 91. Bei der Synthese menschlicher Proteine fallen also im Gegensatz zum Ei bei Milch, Sojabohnen und Weißbrot unterschiedliche Mengen von Aminosäureresten an, die teilweise beim Aufbau nicht essenzieller Aminosäuren Verwendung finden, zum größeren Teil aber als nicht verwertbare Säuren zu einer Belastung des Körpers führen können.
Aminosäure-Reste, die nicht verwertet und nicht mit Hilfe basischer Mineralien neutralisiert werden, führen langfristig zu einer Übersäuerung des Körpers, denn die Säurereste werden im Bindegewebe deponiert und block-ieren den Stoffwechsel. In Folge können Unwohlsein und Erkrankungen unterschiedlicher Art auftreten.
„Wer außerdem mit jeder Mahlzeit eine Eiweißsorte zu sich nimmt, liefert dem Körper wertvolle Baustoffe zum Regenerieren,“ weiß Silvia Bürkle.
Mit gesunden Lebensmitteln können Sie also einiges für die eigene Schönheit tun.

Leckere Rezeptideen dazu finden Sie unter www.metabolic-balance.com. Guten Appetit!

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 5/2017


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