Familienstellen mit Symbolen

Für Familiensysteme wie auch für geschäftliche Teams gilt: Nur wenn alle Teile eines Ganzen harmonisch zueinanderstehen, kann ein System zur Zufriedenheit aller funktionieren. Roswitha Stark zeigt, wie man Familienaufstellungen und systemische Arbeit auf einfache Weise selbst auf dem Papier entwickeln kann.

Roswitha Stark ist Heilpraktikerin für Homöopathie, Resonanz- und Farblichttherapie und Autorin des Buches „Familienstellen mit Symbolen“.

Wer sich für das Thema Familienstellen interessiert, hat meist schon eine mehr oder weniger genaue Vorstellung davon, was das ist. Oder er hat zumindest schon einmal davon gehört, sich etwa von Freunden und Bekannten berichten lassen, was dabei Spannendes passiert. Dass man die Teilnehmer für Familienmitglieder oder auch verstorbene Verwandte, verleugnete Kinder oder ausgeschiedene Kollegen „aufstellen“ kann, und dass dann jeweils derjenige, der stellvertretend für die betreffende Person an einer bestimmten Position im Raum steht, deren Gefühle und Emotionen spüren kann, ist schon sehr faszinierend und für viele auch erschreckend – oder gar abschreckend.

Der Urvater: Bert Hellinger

Die meisten assoziieren die Methode des Familienstellens mit Bert Hellinger, der durch seine zum Teil recht provozierenden Bühnenauftritte die Gemüter erhitzt und die Meinungen gespalten hat. Seine „Ordnungen der Liebe“, die Hellinger auch in traumatisierenden Familienkonstellationen im Untergrund wirken sieht, sind durch die medienwirksame Präsenz Hellingers stark in unser Bewusstsein gerückt, auch wenn die Methode der „systemischen“ Arbeit bereits in den 50er-Jahren im Bereich der Psychotherapie, Familienberatung und Sozialarbeit neu belebt wurde. Und längst geht es heute nicht mehr nur um die Familie an sich, sondern auch um Konstellationen in Beruf, Firmen, Projekten, Natur, Schulsituationen und um Beziehungen aller Art.

Systemisches Balancieren im Netz der allumfassenden Verbundenheit

Systemisches Balancieren ist eine tief greifende Möglichkeit, nachhaltige Lebensveränderungen erreichen zu können. Immer wieder sind Teilnehmer von Aufstellungen erstaunt und tief berührt davon, dass emotionale Belastungen wie Wut, Enttäuschung, Trauer oder Schock losgelassen werden können, nachdem die ursächlichen Beziehungen und Verbindungen zu anderen Menschen oder vergangenen Situationen erlöst worden sind. Schwere und bedrückende Lasten fallen vom Herzen und von den Schultern, Schuld wird endlich abgegeben, Vergebung anderen und sich selbst gegenüber kann stattfinden – auch wenn das bei vielen trotz mehrerer vorheriger (therapeutischer) Versuche nicht möglich gewesen ist.

Neue kreative Möglichkeiten auch ohne „echte“ Teilnehmer

Für das Ausbalancieren unbeweglicher bzw. blockierter Systeme in Familie, Beruf, Geld- oder Liebesdingen braucht man heutzutage nicht einmal mehr zwingend „echte“ Menschen zusammenzubringen. Theoretisch kann das fast jeder alleine machen – zum Beispiel ganz einfach mit einem Schreibblock, einem Stift und einigen Anleitungen dazu, wie es funktioniert. In meinem Buch „Familienstellen mit Symbolen“ habe ich einen kreativen Gestaltungsprozess beschrieben, wie man ihn auf dem Papier vollziehen kann, so dass ihn jeder alleine kreieren kann…

Zum Weiterlesen:
Roswitha Schäfer
Familienstellen mit Symbolen
Mankau Verlag, Euro 16,95
Bestellen

Den ganzen Artikel von Roswitha Stark finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 2/2019

 

 

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