Gelebte Reinkarnation

Der Dokumentarfilmer und Bestsellerautor Clemens Kuby hat vielfältige Belege gesammelt, die das Konzept der Reinkarnation begreiflich machen. Wir sprechen mit ihm über seine eigene Reinkarnation und warum in zwanzig Jahren jeder ganz selbstverständlich von Wiedergeburt reden wird.

Herr Kuby, Sie sagen: Wir sterben schon mitten im Leben – wenn uns unsere Liebe verlässt, wenn eine erfüllende Zeit zu Ende geht, wenn wir eine Absage erhalten. Auch unsere Körperzellen sterben täglich millionenfach. Haben wir eine falsche Vorstellung vom Sterben – und vom Leben?
Ich würde das nicht eine falsche Vorstellung nennen, sondern eine materialistische. Die schmerzt ungemein, denn Materie wird und muss nun mal vergehen. Daran führt kein Weg vorbei. Auch wenn die Medizin und der allgemeine Wohlstand es geschafft haben, die Lebenserwartung in den letzten 500 Jahren zu verdoppeln: Unser Körper muss dennoch sterben. Betrachten wir uns aber als ein geistig-seelisches Wesen, was jeder Mensch und jedes andere Wesen auch ist, dann sind wir unsterblich. Die Seele beispielsweise, wenn wir den Begriff für unser geistiges Sein einmal benützen dürfen, ist ohne Anfang und ohne Ende. Sie kann nicht sterben, denn sie besteht nicht aus physikalischen Elementen. Wenn wir uns mit ihr identifizieren, ist der Tod nur ein Abschnittswechsel, aber kein Ende, wie er materialistisch betrachtet, empfunden wird. Das macht alles viel leichter.

Inwiefern?
Weil meine Lieben nach dem Tod nicht weg sind. Ich habe sie ja auch schon vor dem Tod als seelisch-geistiges Wesen wahrgenommen, habe mich mit ihnen verbunden gefühlt ohne ihre physische Anwesenheit. Diese Verbundenheit kann ich weiter pflegen, vorzugshalber schriftlich.

Wie meinen Sie das – schriftlich?
Ich schreibe einen Dialog mit meinem Verstorbenen. Kläre mit ihm alle Fragen, die bei seinem physischen Tod noch offengeblieben sind. Kann ihn sogar als meinen Berater für alles Mögliche einsetzen – das funktioniert. Das muss ich nur mal anfangen, dann merke ich, dass ich, mit meinem Schreiben, nur das Werkzeug für den Verstorbenen bin.

Das funktioniert wirklich?
Probieren Sie es aus.

Sie denken in großen Dimensionen …
… das mache ich gerne. Ich möchte mit meinem Buch „Gelebte Reinkarnation“ eine epochale Entwicklung anstoßen. Das habe ich in meinem Leben schon ein paarmal gemacht: Ich habe die APO (Außerparlamentarische Opposition) 1967 mit angeschoben, DIE GRÜNEN maßgeblich mitgegründet, den Dokumentarfilm ins Kino gebracht, die Verbreitung des Buddhismus in Deutschland befördert, das Wissen über das Leiden Tibets in der Öffentlichkeit vertieft, das geistige Heilen befördert und jetzt das Reinkarnationsbewusstsein.

Das ganze Interview finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 3/2018

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