Gerstengras: Das heimische Superfood

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Gerstengras

Fast alles, was man im Handel unter dem Stichwort “Superfood” finden kann, kommt aus fernen Ländern. Generell können Superfoods als Nahrungsergänzungen verstanden werden, deren Konsum sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken kann. Dazu zählt auch das eigentlich so unscheinbar wirkende Gerstengras. 

Gerstengras: Das heimische Superfood

Erwiesenermaßen gibt es zu zahlreichen exotischen Superfoods Alternativen, die auch auf hiesigen Feldern oder sogar im eigenen Garten wachsen. Gerstengras spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Eigentlich kennt man die Gerste als ein Getreide, das für Backwaren und zum Bierbrauen benötigt wird. Dafür verarbeitet man die Körner zu Mehl. Man kann sie aber auch einpflanzen und der Natur ihren Lauf lassen: Innerhalb kürzester Zeit entwickeln sich aus den Körnern lange, hellgrüne Halme. Dabei handelt es sich um das Gerstengras, dessen positive Eigenschaften erst in jüngerer Vergangenheit entdeckt und erforscht wurden. Bis heute gilt Gerstengras als eine Art Geheimtipp, obwohl es hinsichtlich seiner Inhaltsstoffe in fast jeder Hinsicht punkten kann. Man muss lange nach einer Pflanze suchen, die ähnlich mit Vitaminen und Mineralstoffen vollgepackt ist. Es gibt also viele gute Gründe, einmal einen etwas genaueren Blick auf das Gerstengras zu werfen.

 

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Eigentlich sind die Erkenntnisse über Gerstengras nicht neu

Bereits vor Jahrzehnten hat der japanische Wissenschaftler Dr. Yoshihide Hagiwara erkannt, dass er mit dem Gerstengras ein wahres Superfood vor sich hatte. Zwar ist dieses Prädikat jüngeren Datums – trotzdem staunte der Fachmann nicht schlecht, als er Gerstengras mit mehr als 150 anderen Grünpflanzen verglich. Denn hinsichtlich der gesunden Inhaltsstoffe war Gerstengras überall ganz vorne mit dabei, oftmals sogar Spitzenreiter. Da Gerstengras bereits vor der Analyse des Wissenschaftlers von den Japanern oft und gerne konsumiert wurde, verbinden viele Mediziner die hohe Lebenserwartung und die Vitalität bis ins hohe Alter des fernöstlichen Volkes mit dieser Pflanze. Fakt ist jedenfalls: Wer Gerstengras konsumiert, der versorgt seinen Körper mit nahezu allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. 

Gerstengras statt Vitaminpillen?

Wäre Gerstengras ein Produkt eines Pharmakonzerns, so hätte die Konkurrenz große Schwierigkeiten, eigene Vitamin- und Mineralstoffpräparate vertreiben zu können. Denn welches Konkurrenzprodukt könnte diese beeindruckende Liste ausstechen?

Enthaltene Spurenelemente und Mineralstoffe

Insgesamt addiert sich die Liste wichtiger Spurenelemente auf mehr als 80. Um an dieser Stelle nur einige der wichtigsten zu nennen:

  • Eisen:
    Nach wie vor hält sich das hartnäckige Gerücht, Spinat sei der beste Lieferant für Eisen. Tatsächlich enthält das Gemüse eine Menge davon, ist als Superfood aber längst wieder entzaubert. Gerstengras liefert dem Körper die fünffache Menge.
  • Kalzium:
    Mit Fug und Recht gelten Kuhmilchprodukte als gute Quellen für Kalzium. Gerstengras kann diese Werte aber um ein Mehrfaches toppen.
  • Kalium:
    Bei Kalium denkt man vor allem an die Banane. Die ist auch tatsächlich lecker und gesund. In Sachen Kalium ist Gerstengras aber eine ebenso gute Quelle.
  • Magnesium:
    Dass Gerstengras auch große Mengen an Magnesium enthält, liegt fast auf der Hand. Immerhin weiß man seit langem, dass Getreide (insbesondere Gerste) dem Körper dieses für die Muskeln wichtige Element liefert.
  • Zink:
    Gerade Vegetarier und Veganer greifen oftmals auf chemische Zinkpräparate zurück, da dieses Spurenelement vor allem in tierischen Produkten enthalten ist. Gerstengras kommt aber auf die identischen Werte.

Vitamine im Gerstengras

Auch bei Vitaminen strotzt das Gerstengras regelrecht vor Kraft. Beispiele dafür sind

  • Provitamin A:
    Das auch als Beta Carotin bekannte Vitamin ist hier in größeren Mengen enthalten als in Karotten oder Spinat.
  • B-Vitamine:
    Es gibt nur sehr wenige Pflanzen, die die komplette Bandbreite der B-Vitamine enthalten. Auch in dieser Hinsicht ist Gerstengras einer der Komplettversorger.
  • Vitamin C:
    Kaum zu glauben, aber wahr: Gerstengras enthält ein Mehrfaches der Vitamin C-Mengen, die in Äpfeln oder Zitrusfrüchten zu finden sind.

Ein großer Vorteil von Superfoods, die als Nahrungsergänzung konsumiert werden, liegt in der hohen Bioverfügbarkeit. Mit anderen Worten: Nicht immer kann der Körper die Vitamine und Mineralstoffe, die zum Beispiel in der Nahrung oder in chemisch hergestellten Tabletten enthalten sind, auch komplett oder wenigstens zu weiten Teilen aufnehmen. Bei dieser Pflanze ist dies aber durchaus der Fall. Die positiven Inhaltsstoffe werden also weitgehend vom Körper aufgenommen und verarbeitet.

Risiken oder Nebenwirkungen? Fehlanzeige!

Gerstengras kann aber nicht nur mit seinem großen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen punkten, sondern auch mit seiner hervorragenden Verträglichkeit. Wer nicht über eine spezifische Allergie oder Unverträglichkeit beim Konsum von Gerste leidet, kann beim Gerstengras in aller Regel bedenkenlos zugreifen. Am besten baut man es einfach in den normalen Ernährungsplan mit ein.

Genaue Informationen unter: https://www.gerstengraspulver.net

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