Hello Snow – Winterwaldbaden!

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Wenn der Schnee leise rieselt, wird der Glaube an Wunder und Märchen wahr. Gehen Sie jetzt einmal durch den verschneiten Winterwald. Lauschen Sie Ihrer Stimme, lassen Sie sich in aller Ruhe frische Luft um die Nase pusten. Der Naturcoach Carsten Gans gibt Tipps, mit denen Körper und Seele auf natürlichem Weg wieder in eine gesunde Balance kommen.

Achtsamkeitsübung in der Natur: Richtig atmen

Was vielen nicht bewusst ist:
Unsere Atmung besteht aus drei Phasen:
dem Einatmen, dem Ausatmen und der
Pause danach. Sich auf diese Pause zu
konzentrieren, beruhigt und entspannt.
Versuchen Sie, ohne aus der Puste zu kommen,
nach und nach immer mehr Schritte
dabei zu machen –
für jede Atemphase jeweils erst zwei,
dann drei bis zu vier Schritte.
Achten Sie darauf, welcher Rhythmus
Ihnen besonders guttut und gehen
Sie etwas länger auf diese Art und Weise.
Dadurch beruhigen Sie nicht
nur Ihre Atmung.

„Jeder darf im Wald das tun, worauf er Lust hat.“

Der Wald stärkt die Seele und gibt ein Gefühl von Sicherheit. Der Naturcoach Carsten Gans über die geheimnisvolle Kraft der Bäume.

Herr Gans, was genau fasziniert Sie am Wald?
Der Wald hat sehr viele Vorteile, die wir wieder mehr nutzen können. Zum einen hat er eine mittlerweile gut erforschte positive Wirkung auf unsere physische und geistige Gesundheit. Ein Aufenthalt in der einladenden und geborgenen Atmosphäre des Waldes gibt uns zugleich die Freiheit, Sicherheit und Ruhe, die notwendig sind, um uns auf uns selbst zu konzentrieren. So können wir uns dort leichter mit den Dingen beschäftigen, die uns persönlich wichtig sind. Es gelingt uns besonders gut, einen klaren Blick auf alles zu werfen, nachzudenken, kreativ zu sein und richtige Entscheidungen zu treffen. Und ich finde den Wald einfach sehr schön mit seinen bunten Farben und krummen Strukturen, die ich auch gerne mit meiner Kamera festhalte.

Umarmen Sie auch Bäume?
Es ist lustig, dass mir diese Frage häufiger gestellt wird. Vielleicht, um zu erfahren, ob Bäume umarmen esoterisch ist oder nicht, oder ob es hilfreich ist, das zu tun. Ich weiß es nicht. Einige der Teilnehmer meiner Seminare berühren die Rinde von Bäumen, weil es einfach interessant oder angenehm ist und manche umfassen einen Baum mit den Armen. In der Natur gibt es kein richtig oder falsch – jeder darf ganz intuitiv das tun, worauf er oder sie gerade Lust hat oder was angenehm ist.

Den ganzen Artikel und das ausführliche Interview finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 1/2019

 

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