Hilfe, wir leben uns auseinander!

Was braucht es, damit die Liebe bleibt? Obwohl uns bewusst ist, dass eine gute Partnerschaft gehegt und gepflegt werden muss, gerät die Liebe im Strudel des Alltags oft ins Hintertreffen. Unser Umgangston wird gereizter, Streitigkeiten nehmen zu, wir ziehen uns zurück oder machen nichts mehr aus der gemeinsamen Freizeit.

Die Gefahr ist groß, dass man irgendwann all das Positive als selbstverständlich hinnimmt und nur noch genervt reagiert, wenn Dinge anders verlaufen als wir es uns vorgestellt haben. Alle Paare stehen vor derselben Herausforderung: Es muss aktiv etwas dafür getan werden, um die Liebe lebendig zu halten – und gleichzeitig dürfen schwierige Momente (und Eigenheiten des Partners) nicht überbewertet werden.

Niemand ist gefeit vor einer Trennung

„Trennung? Passiert nur anderen“, denken wir. Weit gefehlt! Wenn wir nicht aktiv gegensteuern, besteht die Gefahr, dass sich die Liebe heimlich verabschiedet. Schreitet die Lieblosigkeit voran und darbt die Seele, hat ein(e) neue(r) Partner(in) leichtes Spiel. Reißen Sie das Ruder der Unachtsamkeit herum, bevor es zu spät ist und engagieren Sie sich für Ihre Liebe! Doch wie gelingt es, sich Innigkeit und Liebe in einer langjährigen Partnerschaft zu bewahren?

Das A und O in Beziehungen ist ein respektvoller Umgang miteinander. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein – ist es im Hamsterrad des Alltags aber nicht immer. Für ein starkes Wir-Gefühl sind außerdem wichtig: Gemeinsame Rituale, ein fairer Austausch von Geben und Nehmen, Wohlwollen (eine Haltung von ‚Im Zweifel für den Angeklagten‘), die Fähigkeit, vergeben zu können und wieder nach vorne zu schauen.

Ist die Beziehung in Gefahr?
Die 7 häufigsten Anzeichen
Dr. Judith Gastner ist wissenschaftliche Leiterin von PaarBalance, Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin und Pädagogin. www.paarbalance.de
  1. Wir gehen nicht mehr besonders aufmerksam miteinander um.
  2. Wir reagieren sehr oft genervt aufeinander.
  3. Wir kriegen uns öfters wegen Kleinigkeiten in die Haare.
  4. Zärtlichkeit und Erotik sind stark abgeflaut.
  5. Wir führen kaum noch tiefe Gespräche miteinander.
  6. Beim Begrüßen/Verabschieden nehmen wir uns selten in den Arm.
  7. Wir strengen uns wenig an, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben.

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