Hör auf deinen Körper

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Mal zwickt es hier, mal zwickt es da. Meist ignorieren wir solche Signale. Wir haben verlernt, auf die Zeichen unseres Körpers zu achten!

Jeder von uns kennt körperliche Empfindungen wie Schmerzen, Schläfrigkeit oder Sättigung nach einem fetten Weihnachtsessen. Doch meist ignorieren oder verdrängen wir solche Empfindungen und gehen schnell zur Tagesordnung über. Wir wollen nicht wahrhaben, dass es uns körperlich einfach nicht gut geht. Warum tun wir das?

Achtsamkeit fängt damit an, dass wir spüren, wie es um unsere körperlichen Bedürfnisse steht.

Weil wir im Alltag einfach funktionieren müssen. Da stören die immer wiederkehrenden Symptome des Unwohlseins nur. Wir sind ja gefordert und beschäftigt mit der Tipperei am Computer, dass wir gar nicht merken, wenn der Nacken schmerzt, der Magen sich immer wieder krümmt oder sich die Finger verkrampfen.

Den eigenen Körper-Code entschlüsseln

Täglich sind wir hektisch dabei, unsere Arbeit zu tun, meist fehlt die Zeit, um uns ein bisschen zu entspannen – und um die Kinder müssen wir uns auch noch kümmern. Da kommt es schon mal vor, dass wir auf das Essen verzichten, vielleicht nur schnell mal einen Happen hinunterwürgen oder dass wir vergessen, auf die Toilette zu gehen.

Wenn wir verlernt haben, auf die Symptome unseres Körpers zu hören, kann das auf die Dauer schwerwiegende Konsequenzen haben. Wer beispielsweise zu lange nichts isst, kann Kopfweh bekommen, sich irgendwie benommen und ängstlich fühlen. Wer ständig unter Magenschmerzen leidet, dessen Leistungsfähigkeit sinkt und Nervosität steigt.

Um wie viel wohler fühlen wir uns dagegen, wenn wir in den Ferien sind und auch mal Fünfe grade sein lassen? Dass wir dann mehr Energie haben und zur Ruhe kommen, hat vor allem auch damit zu tun, dass wir den körperlichen Bedürfnissen nach Schlaf, Nahrung, Ruhe und Bewegung mehr Aufmerksamkeit schenken.

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