Kurkuma: Gut für die Gesundheit, Haut und Haar

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Die Kurkuma (Curcuma longa) ist eine krautige Pflanze, die zur Familie der Ingwergewächse gehört. Bekannt wurde sie auch unter den Bezeichnungen Safranwurzel und Gelber Ingwer. Ihre Wirkungen als tropische Heilpflanze verdankt sie der weitverzweigten Knollenwurzel (Rhizom), die frisch, getrocknet oder in Pulverform verzehrt werden kann.

Daneben findet Kurkuma auch als kosmetisches Mittel Verwendung. Die Pflanze stammt eigentlich aus südostasiatischen Breiten, wird heutzutage vor allem in Indien angebaut. Berühmt ist sie dort als kräftiges Gewürz und wegen ihrer leuchtend gelben Farbe. Außerdem wird Kurkuma in Indien seit vielen Jahrhunderten zu Heilzwecken im Ayurveda angewendet. Die Wurzel der Kurkuma enthält sehr viele ätherische Öle. Ihr typischer Geschmack ist bitter-scharf, jedoch immer noch etwas milder als Ingwer. Hierzulande wird Kurkuma oft dem Curry als Gewürzmischung beigemengt. Immer mehr rücken jedoch auch ihre positiven Effekte für die Gesundheit in den Vordergrund. Kurkuma wird hauptsächlich wegen seiner verdauungsfreundlichen Wirkung geschätzt. Seine Einnahme kann einem Magenkrampf vorbeugen beziehungsweise diesen lindern sowie die Gallenproduktion anregen. Damit wird die Verarbeitung der Nahrung im Magen-Darm-Trakt erleichtert.

Die Kraft dieser Knolle kommt aus der Kapsel

Für gesundheitsbewusste Menschen wird Kurkuma mittlerweile hochkonzentriert in Kapselform hergestellt. So wird die Einnahme wesentlich effektiver. Empfohlen wird Kurkuma für den Einsatz gegen Blähungen, Durchfall, Sodbrennen, Verstopfung sowie Völlegefühle. Die reichlich enthaltenen ätherischen Öle in der Kurkuma tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Somit sind Risikopatienten besser vor Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt. In der Therapie gegen Rheuma hat sich Kurkuma aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften bewährt.

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In der Wurzelknolle einer Kurkuma befinden sich bis zu sieben Prozent verschiedener ätherischer Öle. Zusätzlich sind etwa drei Prozent des Wirkstoffs Curcumin enthalten, der die starke Gelbfärbung mit sich bringt. Die Pflanze kann maximal einen Meter groß werden. Der frische Wurzelstock ist im Geschmack harzig, leicht brennend. Wird er gemahlen, bekommt sein Geschmack eine etwas mildere Würze. Dann ist er auch nicht mehr so bitter. In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda gehört Kurkuma zu den sogenannten heißen Gewürzen, denen eine reinigende und energiespendende Wirkkraft zugeschrieben wird. Im heutigen Indien gibt es die weltgrößten Anbauflächen für Kurkuma. Mehr als drei Viertel der gesamten Welternte werden dort auch verbraucht. Dabei wird in Indien überwiegend getrocknete Kurkuma verwendet. Dagegen kommt in der thailändischen Küche fast ausschließlich die frische, geriebene Wurzel zum Einsatz.
 

Die Haut wird dank antibakterieller Stoffe besser durchblutet

Die Pflanzenstoffe in der Kurkuma-Knolle befördern den Appetit und befeuern die Atmung. Das macht sich positiv bei Kreislaufproblemen, Hepatitis und Entzündungen im Körper bemerkbar. Außerdem werden Fettablagerungen verringert, was besonders wichtig ist bei Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Kurkuma trägt weiterhin aktiv zur Bildung weißer Blutkörperchen bei und verbessert im Körper die Aufnahme von Sauerstoff. Dies kann auch ausgenutzt werden, um die Behandlung von Demenz und Alzheimer wirksamer zu gestalten. Die Inhaltsstoffe einer Kurkuma-Knolle können auch eine wohltuende Wirkung auf der Haut hervorrufen. Dafür stehen die antibakteriellen Eigenschaften der Pflanzenstoffe. Sie fördern die Durchblutung der Haut und beruhigen diese bei Entzündungen sowie Schwellungen. Ebenso vermindern sie die Faltenbildung und vorzeitige Alterung der Haut. Nagelpflege ist mit Kurkuma ebenfalls gut möglich. Sogar Ekzeme und Pilzbildung auf der Haut können mit Kurkuma behandelt werden. Regelmäßig verzehrt trägt Kurkuma auch zu fülligem und gepflegtem Haar bei. Bei starken Schuppen kann etwas Kurkuma-Pulver mit einem natürlichen Öl direkt in die Kopfhaut einmassiert werden.

Weitere Infos unter: https://www.kurkuma-wurzel.info

 

 

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