Leih‘ dir was! 10 Tipps zum Tauschen und Teilen

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Vorhandenes sinnvoll innerhalb einer Gesellschaft teilen – das ist das Konzept, das sich hinter dem Begriff Shareconomy versteckt.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Netzwerke, die Interessierte sowohl online als auch offline dabei unterstützen, ihre Kleidung weiterzuverkaufen, eine Bohrmaschine auszuleihen oder ein Auto gemeinsam zu nutzen. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Mit diesen 10 Tipps kannst auch du ganz einfach tauschen, teilen, leihen und mieten.

  1. „Tausch dich glücklich“ anstatt „Kauf dich glücklich“!

Altes raus und Neues rein: Auf Kleidertauschpartys kannst du deine aussortierte Kleidung gegen andere Anziehsachen tauschen. Ein ungewöhnliches Sortiment und spannende Gespräche inklusive! Auf http://www.kleidertausch.de/ findest du Informationen über Tauschpartys in ganz Deutschland, mittlerweile gibt es sie in allen größeren Städten.

  1. Von A nach B kommen

Ab und zu ist ein Auto einfach praktisch. Aber deshalb gleich ein eigenes kaufen? Carsharing-Angebote, wie car2go (https://www.car2go.com) oder DriveNow (https://www.drive-now.com), sind günstige Alternativen. Auch Roller kannst du dir ausleihen: Mit Scoo (https://scoo.me/) oder Minimoto (http://www.minimoto.me) kannst du stunden- oder tageweise deinen fahrbaren Untersatz buchen. 

  1. Lebensmittel retten

Täglich werden Unmengen an Lebensmitteln weggeworfen. Das Konzept des Foodsharings (https://foodsharing.de/) gilt als Gegenantwort zu dieser Verschwendung: Von Händlern aussortierte Lebensmittel werden von Freiwilligen kostenlos an die Foodsharing-Community verteilt.

  1. Mieten, anziehen und zurückgeben

Jeden Monat ein neues Outfit? Ein Traum für alle Modefans! Online-Plattformen wie Kleiderei (www.kleiderei.com) stellen dir monatlich ein Outfit, das genau auf deinen Stil abgestimmt ist, zur Verfügung. Per Post wird es zu dir nach Hause geschickt und kann nach Ablauf des Monats gekauft oder zurückgegeben werden.

  1. Such dir Mitbewohner

Besonders in Großstädten ist Wohnraum eine knappe Ressource. Warum also nicht in einer Wohngemeinschaft leben und dabei sogar Kosten sparen? Über www.wg-gesucht.de findest du viele interessante Angebote. Auch Konzepte wie Co-Living, Couchsurfing und Airbnb bieten spannende Möglichkeiten, Wohnraum zu teilen.

  1. Werkstatt anstatt Baumarkt

Anstatt Werkzeug zu kaufen, kannst du dir in offenen Werkstätten Hammer, Bohrmaschine und Co ausleihen. Gegen eine kleine Gebühr bekommst du alles, was du brauchst. Einen guten Ratschlag für alle Handwerker-Neulinge inklusive!

  1. Auf Sammlungen zugreifen

Für Leseratten und Filmbegeisterte: Der Nachschub an Romanen, Krimis, Blockbustern und Serien ist gesichert! Nicht nur Videotheken und Bibliotheken, sondern auch Streaming-Dienste und öffentliche Bücherschränke sorgen für nie endende Unterhaltung.

  1. Lass es reparieren!

Wenn die Kaffeemaschine kaputt ist, der Staubsauger nicht mehr funktioniert oder das Radio plötzlich verstummt: In Repair-Cafés triffst du auf Ehrenamtliche, die dir gegen eine Spende helfen, kaputte Haushaltsgeräte zu reparieren.

  1. Weniger ist mehr

Leih etwas aus, anstatt es zu kaufen. Das mindert nicht nur Abfall und Produktion, sondern ist auch perfekt für alle Dinge, die du selten brauchst. In Leihläden kannst du Gegenstände aller Art für einen bestimmten Zeitraum ausleihen oder sie anderen zur Verfügung zu stellen. Das funktioniert sowohl online (https://www.fairleihen.de/index.html) als auch offline (http://leila-berlin.de/).  

  1. Know-How für alle

Auch immaterielle Dinge können geteilt werden: Wer eine Fähigkeit hat, kann diese in einem Tauschkreis anbieten und erhält im Gegenzug Tauschpunkte, die er für die Leistung eines anderen einlösen kann. Du kannst beispielweise die Gartenarbeit für jemanden erledigen und dein Punkteguthaben für einen Haarschnitt oder eine Gitarrenstunde einlösen. 

Wer Lust auf mehr Tauschen und Teilen bekommen hat, kann sich jetzt im Freebook zum Thema belesen.

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