Mit Tieren sprechen

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Claudi Widder ist davon überzeugt: Telepathische Tierkommunikation hilft uns Menschen, dort hin zurückzufinden, wo sich alle Lebewesen verstehen, achten und respektieren.

Vermutlich gibt es eine Menge Menschen, die mit ihren Tieren sprechen. Ich mache das auch. Gibt es aber noch andere Formen der Kommunikation, außerhalb von Sprache und Körpersignalen? Ist es mithilfe von Tierkommunikation tatsächlich möglich, mit unseren Tieren zu sprechen?
Tierkommunikation ist eine andere Form des Austausches. Ein Gespräch ohne Worte, ohne verbale Sprache, ein Austausch von Gedanken und Gefühlen. Ganz genau so wie bei uns Menschen: Wenn wir mit einem Freund sprechen, kann das viel bewirken – es kann beruhigen, uns Sicherheit geben, es kann aufklären. Während wir Menschen Sprache über viele Jahrhunderte lang für uns perfektioniert haben, verständigen sich andere Spezies untereinander nach wie vor ohne Worte, also auf telepathischer Ebene.

Kann das wirklich funktionieren?

Beginnen wir mit dem Wort Telepathie. Tele bedeutet „fern, weit“, Pathie bedeutet „Erfahrung, Einwirkung, Gefühl“. Übersetzt also in etwa: fühlen über eine Distanz. Dabei ist unerheblich, wie groß diese Distanz ist. Wie ist das möglich? Gedanken sind Energie und Energie ist nicht an Raum, Zeit und Körper gebunden. Alle Lebewesen sind in der Lage zu spüren, was andere fühlen. Das bedeutet auch, dass jeder Mensch diesen sechsten Sinn, den telepathischen Sinn, in sich trägt – und zwar von Geburt an. Durch unsere westliche Erziehung, Anpassung an gesellschaftliche Normen ist dieses Wissen und damit auch unsere Fähigkeit in der Versenkung verschwunden. Wir haben schlicht vergessen, dass wir es können und wie es funktioniert. Offiziell haben wir Telepathie als Kommunikationsform einfach nicht mehr auf unserem Radar. Doch unbewusst nutzen unglaublich viele von uns die Form des telepathischen Austausches. Wir alle kennen dieses Phänomen, das wir auch als Intuition oder „innere Stimme“ bezeichnen. Für Kinder ist es noch selbstverständlich, mentale Dialoge mit jedem Lebewesen zu führen. Leider wird diese Selbstverständlichkeit von Erwachsenen oft als „blühende Fantasie“ abgetan. So verlernen wir, unserem Bauchgefühl, unserer Intuition zu vertrauen. Es ist kein Zufall, wenn genau derjenige anruft, an den wir gerade gedacht haben, oder wenn ein Gegenüber genau unsere Gedanken ausspricht. Solche „Zufälle“ sind ein Beweis dafür, dass die telepathische Verbindung zwischen Lebewesen funktioniert.

Was ist Tierkommunikation?

Ein mentales Tiergespräch trägt zum besseren Verständnis zwischen den Arten bei. Vielleicht ergeben Verhaltensweisen und Eigenarten, die wir vorher nicht verstanden haben, auf einmal einen Sinn. Das funktioniert übrigens in beide Richtungen: Du möchtest verstehen, warum dein Tier etwas tut, das in deinen Augen keinen Sinn ergibt – und dein Tier wundert sich vielleicht über Dinge, die du tust und versteht sie nicht. Einander zu verstehen ist die beste Ausgangsbasis für gemeinsame Lösungen, die das Zusammenleben leichter, schöner und harmonischer machen. Tierkommunikation ist jedoch kein Allheilmittel, keine Zauberei. Es ist, was es ist: ein Gespräch ohne Worte. Und es bleibt auch, was es ist: ein Gespräch. Im Grunde ist es ganz genau so wie bei uns Menschen: Verstanden zu werden kann uns beruhigen, es kann uns Sicherheit geben, es kann aufklären. Es ist einfach eine andere Form der Verständigung.
INFOS: www.gespraeche-mit-tieren.com

Den ganzen Artikel finden Sie unserer bewusster leben Ausgabe 6/2018

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