Nachhaltige Seifenliebe

Feste Naturseifen kommen mit einer nachhaltigeren Verpackung aus, sparen unnötigen Plastikmüll und sind ergiebiger. Doch für Alexander Petrow, Gründer der Berliner Wohlfühlmarke Aninsu, gibt es noch mehr gute Gründe, um auf die feste Alternative umzusteigen.

Weisst du, welche Inhaltsstoffe deine Handseife, mit der du dich täglich wäschst, enthält? Bei konventionellen Seifen ist oft nicht nachvollziehbar, wo die Inhaltsstoffe herkommen und warum solche drin sind, die unser Körper nicht unbedingt braucht und schon gar nicht auf seiner Haut haben möchte. Dabei willst du dir ganz sicher sein, dass die verwendeten Stoffe alle gut und sinnvoll sind. Gerade wenn du bei kleineren Anbietern von Naturseifen kaufst, bekommst du in der Regel detaillierte Inhaltsangaben mitgeliefert. Viele dieser Händler kaufen auch regional ein. Tierische Bestandteile sind in Seifen einfach unnötig. Es gibt keinen sinnvollen Grund nicht-vegane Seifen zu benutzen, bei dem großen Angebot an Alternativen. Nun sind allerdings nicht alle Naturseifen vegan, daher solltest du auch immer auf eine Vegan-Zertifizierung achten.

Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Die meisten Naturseifen verzichten auf nicht zwingend notwendige Inhaltstoffe. Dennoch können sich auch dort bedenkliche Zutaten einschleichen, z. B. das wegen seiner Produktion in Verruf geratene Palmöl oder Sulfate, d. h. aggressivere Reinigungssubstanzen. Prüfe immer die Inhaltsstoffangaben. Falls du dich für ein Produkt mit Palmöl entscheidest, dann sollte es zumindest Bio-Palmöl sein. Sinnvoll sind zudem weitere pflegende Inhaltsstoffe, z. B. Bio-Öle, denn je mehr Pflege unsere stark beanspruchte Haut bekommt, desto besser.

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt bei Seifen ist die Überfettung. Er bezieht sich auf den Teil der Öle, der nicht vollständig verseift wird und quasi als zusätzlich pflegender Bestandteil der Seife fungiert. Und der kann einen sehr großen Unterschied machen. Handseifen sollten eine Überfettung von drei bis fünf Prozent haben. Leider ist es nicht vorgeschrieben und auch nicht üblich, dies auszuweisen. Deshalb solltest du immer danach fragen, denn eine Seife ganz ohne oder mit zu wenig Fett ist definitiv weniger pflegend, und das kann sich bei häufigem Händewaschen unangenehm bemerkbar machen. Besonders für eine Gesichtsseife ist wichtig, dass die verwendeten Öle nicht komedogen sind. Das bedeutet, dass sie die Haut nicht reizen, Akne verursachen und die Poren nicht verstopfen. Sie sollte mild und sanft zur Haut sein und dabei helfen, ein gutes Gleichgewicht zwischen Öl und Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten.

Form ist nicht alles

Abgerundete Kanten und handliche Größen sorgen bei Seifen für einen besseren Halt. Eine größere, weil etwas günstigere Seife, die man dann irgendwann genervt in zwei Teile sägen muss oder eine schicke quadratische, sind nicht unbedingt zu empfehlen. Lass dich von der Optik nicht beeindrucken, denn nicht alles, was fancy aussieht ist auch in der Praxis funky.

Aber bitte mit Duft

Zunächst einmal ganz objektiv: Ja, wir können getrost auf Duftstoffe verzichten. Gleichzeitig ist der reine Seifengeruch für die meisten eher dröge. Nun zu den Allergenen: Der komplette Verzicht auf sie ist eigentlich nur für Allergiker sinnvoll. Für Nichtallergiker gilt der Leitsatz: alles in Maßen. Gerade bei einem Produkt wie der Seife spielt der Duft eine große Rolle, weil er in der Benutzung einen Unterschied machen kann: zwischen „lästiger Tätigkeit“ und „angenehmem Erlebnis“. Erst ein guter Duft macht das Einseifen zu einem Wellness-Moment.

Die Marke Aninsu vereint Wohlbefinden und Nachhaltigkeit

Fazit: Die beste Wahl ist eine feste Seife mit Vegan- und Naturkosmetik-Zertifizierung, top Inhaltsstoffen und angemessener Überfettung. Das alles bieten dir die drei veganen Naturseifen von Aninsu, je eine für Hände, Gesicht und Körper. Für die Herstellung werden nur ausgewählte natürliche Inhaltsstoffe verwendet, darunter Bio-Öle. Deswegen dürfen sie auch das „ICADA Natural“-Qualitätszeichen tragen und sind von „Vegan Society“ zertifiziert. Das Besondere aber ist der Zusatz von Kurkuma und Sanddorn – beides feste Bestandteile in der traditionellen Heilkunde und dem Ayurveda. Sanddorn und Kurkuma sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften, die dabei helfen können, Hautreizungen und Entzündungen zu lindern. Speziell Sanddorn ist reich an Antioxidantien und Vitaminen, die dazu beitragen können, die Haut vor Umweltschäden und freien Radikalen zu schützen.

Alle Seifen von Aninsu werden in einer Manufaktur von Hand gefertigt und liebevoll verpackt in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Der Betrieb befindet sich in einem Niedrigenergiegebäude und nutzt zu 100 Prozent regionalen Ökostrom, zum Teil aus einer eigenen Photovoltaikanlage. In der Produktion liegt der Fokus auf der Reduzierung des Wasserverbrauchs.
Das Thema Nachhaltigkeit spielt für den Gründer von Aninsu Alexander Petrow also eine bedeutende Rolle. „Wir verstehen darunter den Anspruch, in jeder Situation das Richtige oder zumindest Bestmögliche basierend auf bestem Wissen und Gewissen zu tun, stets orientiert an dem Gedanken, dass die Zukunft unseres Planeten auch den nachfolgenden Generationen gehört und ihr Leben möglichst besser sein soll als unseres,“ so Alexander Petrow. Unsere Welt ist komplex. Aninsu tritt in ihr mit Einfachheit, einer nachvollziehbaren Philosophie, sinnvollen Produkten, klaren Botschaften und einem Fokus auf das Wesentliche auf.
www.aninsu.de

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