Öl dich schön

Arganöl ist ein echtes Wundermittel für die Haut. Wir verraten, was das flüssige Gold alles kann und wie Sie es am besten anwenden.

Der dornige Arganbaum, wegen seines ausgesprochen harten Holzes auch „Eisenholzbaum“ genannt, ist einer der ältesten Bäume der Welt – es gibt ihn schon seit ca. 80 Millionen Jahren – und er gehört schon seit jeher zu den Begleitern der Menschheit. Er ist ein faszinierender Überlebenskünstler in trockenen, wüstenähnlichen Regionen. Bis zu dreißig Meter tief treibt er seine Wurzeln ins Erdreich. Der Arganbaum schenkt den Menschen in heißen Wüstenregionen wichtige Grundlagen zum Überleben, denn er sorgt für Schatten, Brennholz, Früchte, Öl und Baustoff. Und was für uns heute noch von besonderem Belang ist: Aus den steinharten Kernen wird in mühseliger Handarbeit ein wertvolles Öl gewonnen.

Arganöl gibt es primär in zwei Varianten: Zum einen wird es aus gerösteten Argankernen gewonnen, wodurch es einen feinen nussigen Geschmack erhält. Zum anderen aber auch aus den ungerösteten Kernen. Der Geruch ist sehr speziell und nicht jedermanns Sache. Wichtig: Öle, die vor der Pressung geröstet wurden, dazu gehört auch das Arganöl aus gerösteten Argannüssen, dürfen nicht als nativ bezeichnet werden.

Gut für die Haut

Das gelb-bräunliche Arganöl hat ein bemerkenswertes Fettmuster. Neben gesättigten Fettsäuren und Ölsäure hat es einen ungewöhnlich hohen Anteil an Linolsäure. Eigentlich müsste es schnell ranzig werden, aber es ist ein sehr stabiles Öl. Das Besondere sind seine hochwirksamen Fettbegleitstoffe (UVS) wie Vitamin-E-Komplex, Carotinoide, Polyphenole, Squalen und Phytosterole wie Schottenol und Spinasterol, die ausschließlich im Arganöl vorkommen. Sie schützen es vor Umwelteinflüssen. Diese UVS sind ausgezeichnete Radikalfänger und gehören zu den „Blocking-“ und „Supressing Agents“. So bezeichnet man Mittel, die in der Lage sind, bestimmte Enzyme zu blockieren, die für die Bildung von kanzerogenen, also krebsfördernden Stoffen, verantwortlich sind.

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 1/2020

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