Protein-Booster Lupine

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Lupinengerichte senken den Cholesterinspiegel

Lupinen sind nicht nur schöne Pflanzen, haben auch eine ganze Reihe wertvoller Inhaltsstoffe zu bieten – ein großer Gewinn für eine gesunde Ernährung.

Schon im antiken Griechenland, im Römischen Reich und im alten Ägypten, wurde die Lupine besonders geschätzt. „Sie ist die einzige Pflanze, die auf ungepflügten Böden gesät wird“, heißt es beispielsweise beim römischen Naturforscher Plinius (23–79 n. Chr.).

Heute weiß man es genau: Das besonders Zuträgliche der Lupine liegt in ihrem hohen Proteingehalt, der jenen anderer Lebensmittel und sogar den von Hülsenfrüchten weit übertrifft: Mit einem Eiweißanteil zwischen 36 und 48 Prozent enthalten die Samen alle lebenswichtigen Aminosäuren, darunter vor allem Lysin, das in Pflanzen sonst nur wenig vorkommt. Lysin ist ein wesentlicher Bestandteil von Kollagen, das unser Bindegewebe festigt.

Studien haben gezeigt, dass das Lupinenprotein den Cholesterinspiegel zu senken vermag. Und weil man mit Lupinenmehl beim Backen Eier einsparen oder sogar ersetzen kann, eignet es sich zur Vorbeugung von Arteriosklerose. Denn verzichten können wir auf Eiweiß ja nicht: Unser Organismus braucht es laufend, weil Proteine die Struktur unserer Zellen bilden. Sie sind am Au au und der Erhaltung von Körpermasse mitbeteiligt und eine wichtige Substanz für Knochen, Sehnen und Knorpeln. Eiweiß ist zudem unser bester und effektivster Brennstoff. Die Verdauung von Proteinen kostet mehr Energie, als die von anderen Nährstoffen: Etwa 25 Prozent der zugeführten Eiweißkalorien braucht der Körper allein für deren Verbrennung. Kurz: Proteine spielen bei all unseren Lebensvorgängen eine wesentliche Rolle.

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