So wappnest du dich gegen den Winterblues

Der Mangel an Licht während der dunklen Jahreszeit kann Körper und Geist ganz schön zu schaffen machen. Vielen fällt es schwer, genug Energie für den Tag aufzubringen. Häufig hört man auch von Schlafproblemen und Konzentrationsschwierigkeiten. Besonders nach den Feiertagen kommt ein Stimmungstief auf. Der Frühling ist noch lange nicht in Sicht und der graue Himmel drückt aufs Gemüt. Der Mangel an natürlichem Sonnenlicht wirkt sich negativ auf unser Glückshormon, Serotonin, aus. Es gibt jedoch einige bewährte Methoden um dieser saisonalen Trübsal den Kampf anzusagen.  

1. Licht & Bewegung 

Gerade im Winter sollte man versuchen, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Denn selbst im Winter ist die Kraft der Sonne nicht zu unterschätzen. Hier der Vergleich, um eine grobe Vorstellung zu bekommen:  Die Beleuchtungsstärke wird in lux gemessen. Die Beleuchtung in einem Büro beträgt 500 lux, draußen beträgt sie an einem bedeckten Wintertag zwischen 3500 lux und 6000 lux. Selbst bei Dämmerung, wenn die Sonne knapp unterm Horizont ist, gibt es draußen immerhin noch 750 lux. Im Sommer gibt es bei klarem Himmel in Mitteleuropa bis zu 20.000 lux.

Neben dem Licht, spielt Bewegung eine wesentliche Rolle. Sie ist nicht nur gut für den Körper und den Kreislauf, sondern wirkt sich auch auf unseren Geist aus. In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Sport ähnlich wie ein Antidepressivum wirkt. Beim morgendlichen Joggen lassen sich daher zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man bekommt sowohl Licht, als auch Bewegung.  Spezielle Winterlaufbekleidung sorgt für eine konstante Körpertemperatur und leitet die durchs Schwitzen entstandene Feuchtigkeit nach außen. Wem das winterliche Joggen doch ein wenig zu extrem ist, kann sich für Sportarten in Räumen wie Pilates oder Yoga entscheiden. Die Yoga-Stile Hartha, Yin, Bikram oder auch Hot Yoga eignen sich besonders gut, um im Winter seine eigene Balance wieder zu erlangen. Mehr Infos dazu gibt es in diesem Artikel auf LadenZeile.de.

 

2. Gesunde Ernährung 

Gerade jetzt ist gute Ernährung besonders wichtig. Grüne Gemüsesorten, wie Brokkoli, Wirsing, Weißkohl, Sellerie und Salat enthalten viel Folsäure und Vitamin B12. Beide sind essentiell für die Zellteilung und die Bildung von Serotonin. Gewürze wie Zimt, Ingwer, Kurkuma, Pfeffer oder Muskatnuss wärmen von innen, stärken das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an.  Im Winter neigen viele dazu weniger zu trinken, da das Durstgefühl geringer ist als im Sommer. Wir schwitzen weniger und tauschen das Fahrrad auch mal gegen das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel aus. Allerdings ist das Trinken genauso wichtig, wie im Sommer. Die trockene Heizungsluft beansprucht unseren Körper. Um dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen kann man sich mit leckeren Wohlfühltees verwöhnen oder zum Wasser ein Stück Ingwer und eine Orangenschiebe hinzufügen, damit das Trinken mehr Spaß macht. Suppen sind ideal für den Winter. Sie wärmen uns und erhöhen unsere Tagesmenge an Flüssigkeit.

 

3. Knallige Farben

Farben haben eine Wirkung auf unser Wohlbefinden. Unsere Farbwahrnehmung ist eng mit unserem Unterbewusstsein verbunden. Leider wird diesem einfachen aber recht wirksamen Mittel gegen Stimmungstiefs meist wenig Beachtung geschenkt.  Die schwarz-graue Menschenmasse im Einkaufzentrum ist der Beweis dafür. Warme und helle Farben stimulieren jedoch die Freisetzung von Endorphinen. Gelb wird mit Freude und Optimismus in Verbindung gebracht. Rot wirkt belebend und steht für Kraft und Energie. Die Farbe Grün hingegen wirkt beruhigend auf uns, wie ein Spaziergang im Wald. Farbige Kleidung kann uns helfen, die dunkle Winterzeit gut gelaunt zu überstehen. Knallige Farben lassen sich auch sehr gut modisch kombinieren mit gedeckten Farben, sodass sich niemand zwischen seiner Stimmung und seinem Stilbewusstsein entscheiden muss. Ein gelbes Oberteil unter einem grauen Mantel wirkt keinesfalls kunterbunt, sondern originell und frisch!

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