Stress lass nach!

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Mit dem Stress ist das so eine Sache, denn wie wir auf ihn reagieren, ist je nach Persönlichkeit verschieden. Der eine gerät in panische Hektik, die andere in eine Art Erstarrung. Doch Strategien gegen den Stress gibt es für alle Typen. Finden Sie heraus, welcher Stresstyp Sie sind.

Lange hat man gedacht, dass sich Stress bei jedem Menschen auf dieselbe Art auswirkt. Neue Forschungen zeigen, dass das so nicht stimmt. Wir erleben Stress individuell verschieden. Stress aktiviert zwei Systeme im Körper, die auch dafür zuständig sind, dass wir nach einem bedrohlichen Ereignis unser Gleichgewicht wiederfinden. Stress ist nützlich: Wir können unsere Leistung steigern, über uns selbst hinauswachsen und so etwas wie ein Flow-Gefühl erleben.

Vier Stressmuster

Die unterschiedlichen Stresserfahrungen lassen sich – grob zusammengefasst – in vier Grundmuster unterteilen. Demnach gibt es Menschen, die bei Stress noch mehr Einsatz zeigen und das Tempo erhöhen. Andere strotzen vor Energie und machen immer weiter, bis … der Motor streikt. Wieder andere geraten wegen Kleinigkeiten in Panik und überreagieren auf Bagatellen. Und es gibt Menschen, die sich – wie Einsiedler – zurückziehen, um sich vor Stress zu schützen. Solche Menschen sind zwar unabhängig, aber manchmal zu wenig produktiv.
Stress gehört zum Leben. Überspitzt gesagt: Ohne Stress kein Leben. Wer seinen persönlichen Stresstyp genau kennt (Machen Sie unseren Stresstyp-Test auf der nächsten Seite), ist besser dafür gewappnet, Arbeit und Leben auf das eigene Energieniveau abzustimmen und seine Work-Life- Balance zu stärken.
Gereiztheit oder Irritation kann man als Symptom für eine leichte Form von Stress sehen, den Druck, den jeder von uns gelegentlich zu spüren bekommt. Diesen Druck oder Stress kann man sich vorstellen wie eine interne oder externe Kraft, die einen besonders aufmerksam sein lässt und den Körper aktiviert. Eine solche Aktivierung des Körpers ist ein physiologischer, psychologischer und chemischer Prozess. In einer akuten Stresssituation, zum Beispiel bei einem Wohnungsbrand oder einer gefährlichen Verkehrssituation, wird mit einem Mal viel Adrenalin ausgeschüttet, wodurch wir befähigt werden, schnell zu handeln. Der Herzschlag wird schneller, Blut fließt in die Muskulatur, während die Verdauung kurzfristig stillgelegt wird. Der Körper wird in kurzer Zeit in einen Zustand versetzt, in dem er handeln kann: fliehen oder kämpfen.

Den ganzen Artikel sowie einen Selbsttest “Welcher Stresstyp bin ich?” finden Sie im bewusster leben Sonderheft GESUNDHEIT 3/2017

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