Über die Heilung eigener emotionaler Blockaden

Unsere Kinder erben etwa 80 Prozent unserer negativen Emotionen und Glaubenssätze. Sie spiegeln unentwegt unsere eigenen Unzulänglichkeiten und Wunden. Doch es gibt einen Weg, gut damit zurechtzukommen. Für mehr Frieden mit den Kids.

Thomas und Alexandra sind glückliche Eltern von Sarah (8) und Maximilian (10). Ihr Familienleben ist harmonisch – die Kinder tun sich leicht in der Schule, schlafen abends gut ein, sind zugänglich, fühlen sich geliebt und haben Selbstvertrauen. Thomas und Alexandra haben genügend Zeit für sich als Paar – ihre Kinder kommen dabei auch nicht zu kurz.
Vor zwei Jahren wäre das noch unvorstellbar gewesen. Damals stresste Sarah abends mit Einschlaf-Boykott, war unausgeglichen und musste immer im Mittelpunkt stehen. Maximilian plagte sich mit Prüfungsangst, fand keine Schulfreunde und isolierte sich. Wenn Mama und Papa mal ausgehen wollten, gab es Stress. Es kam zu immer mehr Spannungen – auch zwischen Thomas und Alexandra. Als Paar fanden sie keine Rückzugsmöglichkeit mehr, die Distanz zwischen beiden wurde größer und Alexandra dachte bereits über eine Trennung nach. Viele Paare landen in einer ähnlichen Sackgasse.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ergaben, dass unsere Kinder die verschiedensten Emotionspakete, emotional aufgeladene Bewertungen und Glaubenssätze von uns erben – in Summe etwa 80 Prozent. Das kann unsere Prüfungsangst, unsere Angst abgewiesen zu werden, unsere Angst vor dem Alleinsein und vieles mehr sein. Emotional betrachtet sind sie also zu 80 Prozent kleine Abziehbilder von uns. Wenn wir diese Erkenntnis nutzen, können alle in der Familie davon profitieren. Es gilt, mit der Achtsamkeit bei uns selbst zu bleiben. Zu verstehen, dass es keinen Sinn macht, eine Veränderung im Außen, bei den Kindern, herbeiführen zu wollen – sondern ausschließlich bei uns selbst. Es gibt keinen besseren Lehrer als die eigenen Abkömmlinge, um unsere eigenen Wunden aufzuspüren, zu transformieren und auf diese Weise endlich Frieden zu finden und im Leben anzukommen.

Die häufigsten Wunden, die unsere Kinder uns spiegeln, und Fragen, mit denen wir diese Wunden aufspüren können:

Mein Kind hat Prüfungsangst
Was macht es mit mir, wenn es immer so bliebe? Leide ich mit dem Kind oder habe ich Angst, das Kind kommt nie auf die eigenen Beine und wird immer von mir abhängig sein? Oder: Was wäre, wenn das Kind bessere Noten schreiben würde als ich? Würde ich mich minderwertig fühlen? Könnte ich es ihm wirklich von Herzen gönnen?

Mein Kind schläft einfach nicht ein
Was macht die Vorstellung mit mir, wenn es immer so bliebe und ich immer so viel Energie investieren müsste, damit es einschläft? Oder: Was wäre, wenn das Kind ganz prima ohne mich einschlafen könnte – hätte ich dann vielleicht das Gefühl, nicht gebraucht zu werden? Oder: In welcher Situation fühl(t)e ich mich selbst besonders allein?

Mein Kind findet keine Schulfreunde
Was wäre, wenn ich nichts unternehme und es für immer so bliebe, ich es nur beobachten dürfte? Oder: Was wäre, wenn das Kind bessere Freundschaften hätte als ich es jemals hatte? Könnte ich es ihm wirklich von Herzen gönnen? Oder: Wann habe ich mich selbst nicht dazugehörig gefühlt?

Mein Kind schreit zuviel
Was wäre, wenn sich das nie ändert? Welche Aggression unterdrücke ich in dem Moment vielleicht, die ich mir nicht erlaube zu leben? Oder: Wo war oder bin ich selbst aggressiv oder laut im Umgang mit anderen?

Mein Kind schmollt oder ist beleidigt
Was wäre, wenn ich solchen Situationen immer wieder ausgesetzt wäre? Wie fühle ich mich dabei? Was wäre, wenn ich nichts unternehme, um die Situation zu lindern? Oder: Wann habe ich selbst andere durch Schmollen, Liebesentzug oder Nichtbeachtung – alles eine Form von Gewalt – bestraft oder versucht zu nötigen, meinem Willen nachzukommen?

Mein Kind wendet sich ab, sobald ihm Grenzen aufgezeigt werden
Was wäre, wenn mein Kind mich nicht mehr liebt? Was wäre, wenn mein Kind nie wieder etwas mit mir zu tun haben will? Oder: Wo habe ich mich selbst von anderen komplett abgetrennt oder abgewendet? Welcher Anteil in mir wurde so stark verletzt, dass ich diese Wahl getroffen habe?

Gesa Vestri von der Peaceful Mind Schule

Thomas und Alexandra haben sich vor zwei Jahren für ein Seminar in der Peaceful Mind Schule entschieden. Durch die Erkenntnisse und die Auflösung ihrer eigenen Themen und Wunden konnten sie – neben anderen positiven Veränderungen – beobachten, dass sich ihre Kinder auf wundersame Weise zunehmend entspannten und von Tag zu Tag selbstbewusster, liebevoller, zugänglicher und großzügiger wurden.

In der Peaceful Mind Schule werden deine Wunden im geschützten Rahmen aufgespürt und aufgelöst. Die Gründerin Gesa Vestri (48) leitet mit ihrer 8-jährigen Erfahrung aus über 2.500 Einzel- und Gruppensessions alle Seminare und Workshops persönlich.


Aktuelle Termine

19.10.19 Tagesworkshop „Endlich Frieden mit den Kids!“ – Mums and Dads only (München)
20.10.19 „Deep Transformation Day“ – Erfahre, fühle, wisse … komm‘ zurück in deine Mitte. (München)
6.–10.11.19 zert. Ausbildung zum Peaceful Mind Guide (Königssee)

Infos

Peaceful Mind
ISO-zertifizierte Schule für Meditation, Transformation & Achtsamkeit.
Tel.: +49 (89) 44 40 95 56
info@PeacefulMind.de
www.PeacefulMind.de
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