Vegane Ernährung für Hund und Katze: artgerecht oder Tierquälerei?

Haustiere haben viele positive Effekte auf die menschliche Psyche und können das Leben auf vielfältige Weise bereichern. Je enger wir mit unseren vierbeinigen Freunden zusammenleben, umso stärker wachsen sie uns ans Herz, und wir möchten, dass sie möglichst lange glücklich und gesund sind. Dazu gehört natürlich auch eine artgerechte und ausgewogene Ernährung. Immer mehr Menschen, die sich selbst vegan ernähren, übertragen dies auch auf ihre Haustiere – aber ist das wirklich im Sinne der Tiere?

Gesunde Ernährung für Haustiere: Darauf kommt es an

Um die Gesundheit von Hund, Katze, Meerschweinchen oder Hamster zu fördern und zu erhalten, ist ein auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmte Ernährung essenziell. Nur, wenn der vierbeinige Freund alle Vitamine, Spurenelemente und Mineralien bekommt, die sie benötigt, kann er gesund und glücklich leben. Vielen Erkrankungen und Mangelerscheinungen kann damit vorgebeugt werden. Artgerechte und ausgewogene Futtermittel für zahlreiche Tierarten sowie individuelle Bedürfnisse gibt es etwa bei www.fuetternundfit.de: Hier ist für jeden Anspruch das passende Tierfutter im Angebot, das speziell etwa für nierenkranke, alte oder übergewichtige Tiere entwickelt wurde und die Gesundheit des Vierbeiners so optimal unterstützen kann.

Wie gut und sinnvoll ist veganes Hunde- und Katzenfutter?

Eine vegane Lebensweise ist bei vielen Menschen beliebt, da der Verzicht auf tierische Produkte als besonders gesund, nachhaltig und tierfreundlich gilt. Wer selbst vegan lebt, verspürt nicht selten auch den Wunsch, seine Haustiere mit tierproduktfreiem Futter zu ernähren. Was bei Kaninchen und Meerschweinchen naturgemäß problemlos möglich ist und sogar den Bedürfnissen der Tiere entspricht, gestaltet sich bei Hunden und Katzen nicht ganz so einfach. Zwar entspricht ein nicht zu unterschätzender Teil der im Handel erhältlichen Futtermittel auch nicht dem, was die Tiere in der Natur fressen würden; ein kompletter Verzicht auf tierische Bestandteile in der Nahrung kann für Allesfresser und Fleischfresser aber ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellen. So können Hunde etwa pflanzliche Proteine deutlich schwerer verdauen als tierische Eiweiße. Welpen, trächtige Hündinnen oder auch Hunde mit Vorerkrankungen können Verdauungsprobleme entwickeln und unter Umständen auch an einem Mangel Zink, Vitamin A und wichtigen Aminosäuren leiden.

Mangelerscheinungen mit ausgewogenen Futterbestandteilen vermeiden

Wer sich dafür entscheidet, sein Haustier vegan zu ernähren, sollte dringend darauf achten, alle essenziellen Inhaltsstoffe zu füttern. Ein Mangel an Nährstoffen begünstigt die Entstehung von Krankheiten und führt zu Müdigkeit und einem beeinträchtigten Wohlbefinden. Sinnvoller ist in vielen Fällen eine vegetarische Ernährungsweise, bei der tierisches Protein etwa durch Milchprodukte und Eier zugeführt werden. An der Frage, ob eine vegane Lebensweise für Hunde und Katzen artgerecht ist oder als Tierquälerei bezeichnet werden muss, scheiden sich nach wie vor die Geister. In jedem Fall ist ein vorheriges Gespräch mit dem Tierarzt anzuraten, ebenso wie eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte und des allgemeinen Gesundheitszustands des Tieres. Nicht zuletzt kommt es auch auf den Vierbeiner selbst an: Besonders Katzen sind empfindliche Esser und lehnen veganes Futter nicht selten ab. In diesem Fall lohnt es sich, mehrere Produkte auszuprobieren. Sollte sich das Tier aber weiterhin weigern, die Ernährungsumstellung zu akzeptieren, ist es im Interesse des Haustiers ratsam, wieder auf fleischhaltige Futtermittel zurückzugreifen.

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