Vegane Ernährung: Im Wald, da sind die Leckerbissen

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Vegan zu leben – das bedeutet in erster Linie, sehr bewusst zu essen und sich mit einer Vielzahl an veganen Nahrungsmitteln und deren Nährstoffgehalt auseinanderzusetzen. Gewöhnlich kauft man vegane Lebensmittel im Supermarkt, Bioladen oder auf dem Wochenmarkt ein. Was viele vielleicht nicht wissen: In unseren Wäldern wartet eine Vielfalt an unbehandelten, gesunden und kostenlosen veganen Leckerbissen nur darauf, gepflückt zu werden.

Welche das sind, verraten hier – nur kurz vorab: In diesem E-Book von Kaufland für eine ausgewogene vegane Ernährung finden sich viele weitere tolle Tipps für Veganer.

Pilze sammeln

Pilze sind nicht nur geschmacklich variantenreich, sondern auch sehr nahrhaft und somit ein ideales Lebensmittel für die vegane Ernährung. Sie fühlen sich auf feuchtem und schattigem Waldboden besonders wohl und gedeihen dort prächtig. Doch nicht alle Pilze sind essbar, daher ist beim Pilzsammeln im Herbst größte Vorsicht geboten – es lauern giftige Doppelgänger, die schmackhaften Exemplaren zum Verwechseln ähnlich sehen! Daher ist es ratsam, einen Pilzratgeber als Buch oder App dabei zu haben. Noch besser ist es, bei der ersten Exkursion mit einem erfahrenen Pilzsammler loszuziehen, um Pfifferlinge, Maronen und Steinpilze sicher zu erkennen.

Wildkräuter und Waldfrüchte pflücken

Wildkräuter sind größtenteils wahre Vitaminbomben. Sie enthalten viele Mineralien und sind eine nahrhafte Ergänzung zu gezüchtetem oder frisch auf dem Markt gekauftem Salat. Wildkräuter machen in Smoothies eine gute Figur, ergeben leckere Pestos oder zieren vegane Buddha Bowls. Bärlauch, Giersch, Brennnessel, Löwenzahn, Gundermann und Sauerklee lassen sich im Frühling pflücken, sie wachsen eher am Waldrand und an Waldwegen als im Wald.

CC0 Creative Commons, pixabay.com

Waldbeeren wie Himbeeren und Brombeeren schmecken pur und zusammen mit Wildkräutern im Salat, lassen sich zudem zu vegane Fruchtaufstrichen verarbeiten. Aus den Blättern von essbaren Waldfrüchten können Sie auch Tees zubereiten.

Bei Waldfrüchten ist zu beachten: Pflücken Sie nur Beeren, die oberhalb Ihrer Kniehöhe wachsen. So minimieren Sie das Risiko, dass die Früchte vom Fuchsbandwurm befallen sind. Begutachten Sie jede geerntete Frucht, ob sich Löcher darin befinden – im Zweifel lieber nicht essen. Natürlich gilt auch für Beeren, Kräuter und andere Pflanzen, was für Pilze gilt: Verzehren Sie immer nur, was Sie eindeutig als genießbar identifizieren können! Und vergessen Sie nicht, Ihre Fundstücke gründlich zuwaschen.

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