So gelingt eine gesündere Ernährung mit Genuss

Hochverarbeitete Lebensmittel geraten immer mehr in den Fokus von Menschen, die sich gesünder ernähren möchten. Unter einem solchen Lebensmittel verstehen sich Fertiggerichte, industriell gebackene Brote oder auch Softdrinks. Dabei fällt vor allem eines ins Auge: Die Zahl der Zusatzstoffe ist sehr hoch. Doch wie wirken sich diese auf den Körper aus? Und wie können sie vermieden werden?

Wie wirken sich hochverarbeitete Lebensmittel auf den Körper aus?

Verarbeitet Lebensmittel wirken sich in vielseitigem Umfang auf den menschlichen Körper aus. Zum einen kann es zu Entzündungen kommen, welche dauerhaft den Gesundheitszustand der Menschen verändert. Ebenso ist bekannt, dass sich die Darmflora in ihrer Zusammensetzung wandelt. Daraus resultieren nicht selten Lebensmittelunverträglichkeiten, wie beispielsweise Gluten Intoleranzen. Ist diese Unverträglichkeit erst einmal entstanden, so wird Gluten ungesund.

Doch wie entstehen diese Erkrankungen? In vielen süßen Produkten befinden sich hohe Zuckermengen. Weißer Zucker trägt dazu bei, dass das Risiko für Diabetes steigt. Zudem kommt es zu einer deutlichen Erhöhung des Körpergewichts, was mit Schäden der Gelenken, des Herz-Kreislaufsystems und vielen weiteren Aspekten einhergeht. In verarbeitetem Fleisch finden sich Inhaltsstoffe, die zu einem erhöhten Risiko für Darmkrebs beitragen und wiederum in Kuchenfüllungen und Pudding zeigt sich ein Zusatzstoff für die Verdickung: Die Carboxy-Methylzellulose findet sich jedoch nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in Tapetenkleister.
Chronische Darmentzündungen sind die Folge.

Nutzen von Zusatzstoffen – Warum die Industrie nicht verzichten will

Doch warum sind so viele Zusatzstoffe in den Lebensmitteln enthalten?
Schließlich achten immer mehr Menschen darauf, sie nicht mehr zu sich zu nehmen. der Grund für den Einsatz dieser künstlichen Zusätze besteht in der Veränderung oder Intensivierung des Geschmackes. Durch bestimmte Zusatzstoffe wird aus einem milden Geschmack schnell eine intensive bleibende Erinnerung. Zudem tragen die Stoffe dazu bei, die Lebensmittel haltbarer zu machen. So ist es möglich, dass Fertiggerichte mehrere Jahre lang haltbar sind, ohne zu verderben. Neben der optischen Optimierung der Farben, kommen Zusatzstoffe aber auch als Füllstoff zum Einsatz. Sie sollen das Volumen erhöhen, sodass das erworbene Produkt nach deutlich mehr aussieht, als eigentlich drinnen ist.

Weniger künstliche Zusatzstoffe zu sich nehmen

Wenn Sie sich Schritt für Schritt an eine gesündere, Zusatzstoff-freiere Ernährung herantasten möchten, gilt es folgende Aspekte zu bedenken: Verarbeitete Lebensmittel fluten heutzutage die Supermärkte. Komplett darauf zu verzichten, geht nicht nur mit viel Planung, sondern auch mit eisernem Willen einher. Daher bietet es sich an, schrittweise Lebensmittel zu ersetzen. So sollten Sie beginnen Weiß- und Weizenmehl durch Roggen-, Dinkel oder Vollkornmehl zu ersetzen. Wer Spaß am Backen hat, verzichtet vollkommen auf gekauftes Brot. Selbstgemacht, frisch aus dem Ofen schmeckt es tausendmal besser und ist zudem frei von Zusatzstoffen.
Ebenso sollten Sie darauf achten, die Menge an Nudeln zu reduzieren. Nudeln gehen mit sehr vielen Kohlenhydraten einher und sind zudem meist mit Zusatzstoffen versehen. Eine gesunde Alternative sind Nudeln aus Zucchini. Hierzu einfach eine Zucchini in Streifen schneiden, kochen und nach Belieben mit Soße versehen. Somit sparen Sie sich nicht nur sehr viele Kohlenhydrate, sondern auch Zusatzstoffe.

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