Vergleichen lohnt sich: Zahnarztkosten finanzieren

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Der Gang zum Zahnarzt ist manchmal leider in zweifacher Hinsicht schmerzhaft, denn nach der Behandlung wird dem Patienten die Rechnung für den Zahnersatz präsentiert. Die Preise für die Zahnarztbehandlung variieren sehr stark. Viele Patienten fragen sich zum einen, worin die Preisunterschiede begründet sind und zum anderen, wie sie die Zahnarztkosten finanzieren sollen.

Nicht selten belaufen sich diese Kosten auf mehrere Tausend Euro und es ist verständlich, dass es den meisten Patienten schwer fällt, eine derartige Rechnung aus den laufenden Einnahmen oder Rücklagen zu bezahlen. Wenn man sich dafür entscheidet, die Zahnarztkosten zu finanzieren, sollte man unbedingt vorher den Kredit vergleichen.

Zahnarztkosten in Deutschland: die regionalen Preisunterschiede sind groß

Vergleicht man die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Bundesländern, fällt auf, dass ein Zahnarztbesuch die Patienten in Baden-Württemberg sehr viel mehr kostet als in Norddeutschland und den neuen Bundesländern. Je nachdem, welche Art von Zahnersatz benötigt oder ausgewählt wird, müssen im Südwesten Deutschlands die Menschen mehr als das Doppelte für ihre Rechnung vom Zahnarzt bezahlen. Besonders große Preisunterschiede sind bei den Implantaten festzustellen.

Implantate: dauerhafter aber teurer Zahnersatz

Mit einem Zahnimplantat können verloren gegangene Zähne perfekt ersetzt werden, denn sie werden mit einer künstlichen Wurzel fest im Kiefer verankert. Wer sich für eine derartige, sehr dauerhafte Lösung entscheidet, muss dafür in Baden-Württemberg pro Zahn im Durchschnitt 2.800 Euro bezahlen, wohingegen diese Behandlung in Mecklenburg-Vorpommern mit gut 1.130 Euro am günstigsten ist. In Hessen und Rheinland-Pfalz werden ebenfalls mehr als 2.300 Euro fällig, wohingegen die Thüringer mit durchschnittlich 1.174 Euro ganze 37 Prozent weniger zahlen als ihre Leidensgenossen in Baden-Württemberg.

Dreigliedrige Brücken: das Schließen von Zahnlücken wird teuer

Mit einer dreigliedrigen Brücke lassen sich Zahnlücken mit einem fehlenden Zahn schließen. Dafür muss man in Baden-Württemberg und im Saarland fast 1.800 Euro und somit 47 Prozent mehr als in Sachsen-Anhalt bezahlen. Hier werden immer noch 631 Euro fällig. Muss vor dem Einsetzen der Brücke der Kiefer auch noch mit Zahnimplantaten versorgt werden und ist mehr als nur ein Zahn zu überbrücken, summiert sich die Zahnarztrechnung im gesamten Westen und Süden Deutschlands schnell auf mehr als 10.000 Euro. Bedenkt man, dass mit diesem Geld ein Kleinwagen finanziert werden könnte, ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Patienten zunächst einen Kredit vergleichen, bevor sie den Gang zum Zahnarzt antreten.

Auch Kronen, Veneers und Inlays verursachen hohe Zahnarztkosten

Sogar wenn keine Zahnlücke besteht, kostet der Zahnersatz viel Geld. Kronen, Teilkronen und Inlays dienen dazu, einen geschädigten Zahn aufzubauen und mit Veneers wird die Optik des Gebisses erheblich verbessert. In der Gesamtbetrachtung über alle Behandlungsmöglichkeiten hinweg, ist der Zahnarztbesuch in Baden-Württemberg mit durchschnittlich über 1.000 Euro am teuersten, wohingegen man in Schleswig-Holstein weniger als 650 Euro und somit ein Drittel weniger bezahlen muss. In Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen sowie Bremen und Bayern ist der Zahnarztbesuch ebenfalls teuer. In Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen ist es vergleichsweise günstig, die Zähne sanieren zu lassen.

Wenn eine Zahnarztrechnung von mehreren Tausend Euro ansteht, lohnt es sich, online die Kredite zu vergleichen. Schon geringe Zinsdifferenzen können sich auf mehrere hundert Euro Finanzierungskosten summieren, die man auf diese Weise problemlos sparen kann.

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