Was trinke ich da eigentlich?

Unsere Redakteurin Nicola Chlench wollte es wissen: Was ist das Besondere am Pirin-Wasser, das aus einer auf fast 1500 Meter hohen Quelle im Bulgarischen Gebirge gewonnen wird?

Endlich Sommer! Anders als in den vergangenen Jahren wird die Mehrheit von uns innerhalb der Grenzen des eigenen Landes ins Schwitzen kommen. Mit etwas Glück genießen wir dann ein kühles Getränk im Garten oder auf dem Balkon. Für längere Spaziergänge und Radtouren durch die freie Natur stecken wir uns eine Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl in den Rucksack. Und während der Arbeit braucht es viele bewusste Trinkpausen, um auch bei Hitze noch leistungsfähig zu bleiben.
In unserer Redaktion hat sich die wohltuende Wirkung des Wassertrinkens längst herumgesprochen. Meine Kollegin und ich haben immer ein großes Glas neben uns stehen und füllen regelmäßig Mineral- oder Leitungswasser nach. Von mir selbst kann ich behaupten, dass sich die so gesteigerte Wasseraufnahme positiv auf meine Haut, die Verdauung und die Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Außerdem überfällt mich der Heißhunger nicht mehr so schnell und ich überlege einen Moment länger, was ich wirklich essen möchte, bevor ich Süßes verschlinge. Wir fühlten uns also gut aufgeklärt, als ein Paket mit acht großen Flaschen Pirin-Wasser zum Testen eintraf. Die spannende Frage für mich lautete: Was spricht dafür, dieses Quellwasser aus den Bergen zu bestellen?

Das stille Pirin-Trinkwasser tritt natürlich fließend aus einer auf fast 1500 Metern Höhe gelegenen Quelle im Bulgarischen Gebirge aus. Es ist besonders rein, enthält nur 76 mg Mineralien pro Liter und bleibt naturbelassen. Nitrat, Fluorid, Arsen, Uran und andere Schwermetalle liegen unter der Nachweisgrenze.

Mein Eindruck nach dem ersten Schluck: Pirin-Quellwasser hat keinerlei Beigeschmack und lässt sich sogar ungekühlt gut trinken. Die 3,1 Liter-Flasche, aus der ich dank der mitgelieferten Pumpe leicht kleine Mengen abfüllen kann, leert sich im Laufe meines Arbeitstages schnell. Meinem Mann, einem überzeugten Teetrinker, bringe ich Pirin mit nach Hause. Er bereitet sich damit seinen geliebten japanischen Grünen Tee zu und urteilt, dass dieser intensiver schmeckt und kürzer ziehen muss. So kann er einen Beutel des teuren Tees für zwei bis drei Aufgüsse verwenden. Für meine Kinder mische ich das Wasser mit Beeren aus dem Tiefkühlfach oder Minze aus dem Garten. Hätte ich noch einen Säugling zu Hause, dürfte ich sogar die Babynahrung mit Pirin ohne vorheriges Abkochen anrühren.
Zum Vergleich schaue ich mir das Etikett meines gekauften Mineralwassers genauer an. Es wirbt mit 1347 mg Mineralien pro Liter, Schwermetalle und Nitrat werden nicht erwähnt. Salze und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium brauche ich nach dem Sport, nehme sie aber schon reichlich über mein Essen auf. Eine gute Versorgung nur über das Trinken wäre gar nicht möglich, da unser Körper Mineralien aus dem Wasser nicht effektiv verwerten kann.

Zuletzt suche ich im Internet nach Infos zur Qualität des Trinkwassers in meiner Wohngegend. In Freiburg-Haslach findet man 10,5 mg Nitrat pro Liter, laut Gesetz wären bis zu 50 mg erlaubt. Gerade die Unbedenklichkeit selbst eines geringen Nitratgehaltes ist umstritten. Neue Studien aus Dänemark legen einen generellen Zusammenhang zwischen Nitrat im Wasser und der Entstehung von Darmkrebs nahe. Insgesamt enthält mein Leitungswasser weniger Mineralstoffe als gekauftes Mineralwasser und deutlich mehr als das Quellwasser aus den Bergen.

Auch wenn mein Selbsttest noch läuft, kann ich heute schon ein erstes Fazit ziehen: Möchte ich ganz sicher sein, dass meine Familie das wichtigste Lebensmittel mineralarm und garantiert frei von Schwermetallen und unerwünschten Rückständen aus Landwirtschaft und Ansiedlungen zu sich nimmt, dann greife ich guten Gewissens auf das naturreine Quellwasser von Pirin zurück – und lasse es mir einfach bequem nach Hause liefern.

Pirin-Quellwasser
Erhältlich im Naturkosthandel, z. B. Alnatura
oder mit klima-freundlicher Anlieferung unter pirin-quellwasser.de

Video Bulgarien Travel: PIRIN National Park:

Seit Jahrzehnten bestätigen regelmäßige Analysen, dass Zivilisationseinflüsse wie Pestizide, Human- und Tiermedikamenteneinträge oder Düngemittel im PIRIN Quellwasser nicht nachweisbar sind. Ebenfalls ist keine Keimreduzierung mit Chlor, UV oder Ozon erforderlich. Selbst nach Jahren Lagerung ist der PH-Wert konstant und keine Keimbildung feststellbar. Gesundheitsbewusste Menschen, Ernährungsberater und Therapeuten schätzen die außergewöhnlichen Eigenschaften dieses basischen Quellwassers, da es weniger Mineralsalze (besonders Nitrat und Sulfat) gelöst hat. Die Werte liegen weit unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung.

Video: Schweizer Gesundheitsberaterin testet Wässer auf geringe Mineralien (parts per million) und Lebendigkeit:

PIRIN ist ohne abkochen „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“, Uran und Arsen liegen unter der Nachweisgrenze. Neue Forschungen zeigen, dass das Aufbrühen von grünem Tee mit stillem, mineralarmen Wasser zu einer Verdoppelung der Menge an antioxidativen Wirkstoffen z.B. Epigallocatechingallat (EGCG) im Tee führen kann.

PIRIN wird in eigens entwickelte Großkanister – ohne BPA und Weichmacher –abgefüllt. Die entleerten Kanister werden platzsparend zusammengedrückt und dem Grünen Punkt zugeführt. Spülrückstände – wie beim Reinigen von Mehrwegflaschen – sind somit ausgeschlossen. Der Kanister besteht aus Original-PET mit einer Füllmenge von 3,1L – dieser wird vom Umweltbundesamt als „ökologisch vorteilhaftes Großgebinde“ pfandfrei eingestuft. Das Verhältnis von Verpackungsgewicht zu Füllmenge ist mit unter 3% pro Liter sehr energieeffizient und klimafreundlich, es wiegt wesentlich weniger als eine Glasflasche in schützender Tragekiste.

In Zusammenarbeit mit dem Blue Planet Certificate werden zur CO2 Bindung im bulgarischen Gebirge Waldbäume als Ökosystem geschützt. Auch trägt die enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Abfüllunternehmen vor Ort dazu bei, Leerfahrten bei Rücktransporten im innereuropäischen Güterverkehr zu reduzieren. (Allein in Deutschland betrug der Leerfahrtenanteil 58% aller Gütertransporte in 2016, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

Weiterführende Analyse und weitere Informationen:

www.pirin-quellwasser.de

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/krebs/id_69387080/brustkrebs-diese-chemikalien-koennen-tumorbildung-foerdern.html

https://www.ernaehrungsmedizin.blog/2018/04/05/nitrat-im-trinkwasser-darmkrebs-aus-dem-wasserhahn/?fbclid=IwAR0IfXDPYCbhjF-ulsRzwyOCgWlVtGK1WlA-1LY7i7mopac0s5pYdeOvbpg

https://www.wiwo.de/technologie/umwelt/test-in-69-staedten-so-dreckig-ist-unsertrinkwasser/10641992.html

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/werkstoffe/pet-schlaegt-glas-klar/

https://www.gruener-punkt.de/de/nachhaltigkeit/studie-oeko-institut.html

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