Wie erreicht man Resilienz?

Manche Menschen können flexibler auf Anforderungen reagieren und sind weniger gestresst, wenn neue Probleme auftauchen. Auch nach Schicksalsschlägen finden sie schneller in ihr gewohntes Leben zurück. Verantwortlich ist dafür meist, dass diese Menschen eine höhere Resilienz als andere haben. Diese verspüren durch innere Unruhe Symptome, die sie am entspannten Leben hindern. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kann man dies oft verbessern.

Innere Unruhe vermeiden

Es gibt Menschen, die reagieren bei Problemen dünnhäutig und sind oft gereizt. Zudem können sie sich überwiegend nur schlecht konzentrieren. Schon Kleinigkeiten können dafür sorgen, dass es mit der Ruhe vorbei ist. Das Leben ist in den vergangenen Jahren immer stressiger geworden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Belastungen im Job, in Schule oder Studium gehören dazu. Aber auch die Freizeitverpflichtungen gehören dazu: Wenn man nur von Unternehmung zu Unternehmung eilt und nichts verpassen will, wird der Stress nur noch schlimmer. Auch dass man durch die sozialen Medien immer erreichbar ist, trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen innere Unruhe verspüren. Diese innerliche Unruhe sorgt dafür, dass sie sich in ihrem Leben nicht wohlfühlen.

Dabei kann man gegen innere Unruhe was tun. Manchmal reichen einfache Maßnahmen nicht aus. So gibt es gegen innerliche Unruhe Medikamente, die einem helfen können, das Problem in den Griff zu bekommen, etwa auf Johanniskraut-Basis. Baldrian und Lavendel können ebenfalls helfen, genau wie Melisse.

Die Opferrolle verlassen

Manche Menschen befinden sich permanent in der Opferrolle. Sie glauben, dass immer die anderen an ihren Problemen schuld seien. Mal sind es die fiesen Kollegen, mal ist es die ungerechte Firmenhierarchie. Manchmal stimmt dies auch. Aber sehr oft wird dabei vergessen, dass man selbst auch einen Anteil an den Umständen hat. Zudem inszeniert man sich – auch vor sich selbst – so als hilflos.

Diese (oft eingebildete) Hilflosigkeit gilt es zu überwinden. Wenn man selbst die Verantwortung übernimmt, haben die äußeren Einflüsse weniger Macht über einen. So verliert die Situation viel von ihrer scheinbaren Bedrohung.

Die Hilfe anderer in Anspruch nehmen

Wer über eine hohe Resilienz verfügt, hat auch keine Probleme damit, die Unterstützung anderer anzunehmen. Oft kommt diesen Menschen ihr großes Netzwerk zugute. Sie verfügen über eine ausreichende Anzahl an Freunden (wie hoch diese Zahl ist, muss jeder für sich wissen). Auch haben sie oft viele Bekannte und Kollegen, mit denen sie sich gut verstehen und auf deren Hilfe sie im Bedarfsfall zählen können. Kommt es dann zu einem größeren Problem, scheuen sie sich nicht, andere nach Lösungsanregungen zu fragen oder ihre direkte Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Sie wissen, dass ihr Selbstbewusstsein nicht darunter leiden wird und dass sie auch keiner deswegen geringer ansehen wird.

Die richtige Balance finden

Nicht immer ist Stress schlecht. Manchmal spornt er uns auch an, bessere Leistungen zu bringen. Wenn man permanent unterfordert ist, bleibt man vorwiegend unter seinen Möglichkeiten, sowohl beruflich als auch privat. Dabei muss man aber gut aufpassen, dass der Stress nicht überhandnimmt. Eine gesunde Mischung macht es – wie genau diese aussieht, muss jeder für sich selbst bestimmen.

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