Meine verrückten Wechseljahre

Hormonachterbahn, Fettpölsterchen, Gedankenchaos – kaum eine Frau sieht den Wechseljahren gelassen entgegen. „Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach Limonade draus“, so das Motto von Angela Löhr. Sie erzählt mit Humor und Ehrlichkeit über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Älterwerden.

Nun hatte sich mein Körper wohl endgültig gegen mich verschworen. Es schien fast, als wollte er eine Auszeit von meinem Leben, als wollte er nicht mehr mitspielen. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das vorstellte. Er zwackte hier und da, drinnen und draußen, mal weniger, mal mehr. Zehn Jahre ist das her. Ich war Anfang Vierzig, stand mitten in meinem pickepackevollen, sprudelnden Leben und fühlte mich plötzlich fremd in meinem Körper. Nein, nicht nur fremd, sondern auch alt!

Fremd im eigenen Körper

Heute weiß ich, dass zu dieser Zeit meine verrückte Reise in die Wechseljahre begann. Blasenentzündungen und Pilzinfektionen überfielen mich in Scharen, Millionen von Haaren krallten sich nicht mehr an meinem Kopf, sondern in der Bürste fest und ein beängstigender Schwindel, für den man keine Erklärung fand, machte mir große Angst. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Gleichgewicht geraten. Meine Hormone tanzten nach einem Rhythmus, dem ich nicht folgen konnte.

Dieses Motto mochte ich schon immer, doch ich muss gestehen: Die Zitronenlimo mit dem üblichen Schuss Optimismus brachte mich in dieser Zeit nicht weiter. Meine Gefühle schwankten im Minutentakt zwischen schockiert und traurig, verzweifelt und manchmal auch beleidigt. Ich wollte nicht zu den Wechselweibern gehören, ich wehrte mich mit Händen und Füßen. Schon gar nicht wollte ich alt sein.

Den ganzen Beitrag finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 4/2021

Zum Weiterlesen: Angela Löhr, „Crazy Sexy Wechseljahre: Dein Start in die spritzigste aller Lebensphasen“, Trias Verlag, 17,99 Euro

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