Die besten Selbstcoaching-Strategien

0

Nutzen Sie die Chance, um Ihre Lebensziele in die Tat umzusetzen. Denn der beste Lebenscoach sind Sie selbst. Worauf also warten? Nehmen Sie Ihr Leben jetzt mit unseren 10 Selbstcoaching-Strategien in die eigene Hand!

1.  Echt sein „Ich bin ich, nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich.“
(Virginia Satir)

Vielleicht fragen Sie sich auch manchmal, wie Sie bei all der Flexibilität und Veränderungsbereitschaft, die der moderne Alltag einfordert, noch Sie selbst bleiben können. Denn genau das ist ja die tiefste Sehnsucht von uns allen: Authentisch zu sein, echt zu sein, der Mensch zu sein, der wir wirklich sind. Doch gerade das fällt uns oft so erstaunlich schwer: uns so anzunehmen, wie wir sind. Was uns dabei unterstützen kann? Wenn wir unsere eigene Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit lernen zu erkennen und wertzuschätzen. Wenn wir uns nicht von den Meinungen anderer abhängig zu machen. Und uns schon gar nicht von deren Erwartungen verbiegen lassen. Verändern Sie nur das, wofür Sie ein inneres Ja erhalten. Und bestimmen Sie die Richtung Ihres Lebens selbst. Ecken Sie ruhig mal an! Und werden Sie ein bisschen eigensinnig. Wenn Sie authentisch leben möchten, müssen Sie schon auch mal was riskieren. Der Furcht trotzen. Die eigenen Gefühle zeigen und zu Ihrer Meinung stehen. Und dabei nicht nur den glatten und geschönten Teil zeigen, sondern auch den widerspenstigen.

Tipp:
Tanzen Sie mal aus der Reihe!

2.  Zuversicht stärken „Das Glück hängt von den guten Gedanken ab, die du hast.“
(Marc Aurel)

Wie blicken Sie dem neuen Jahr entgegen? Erwarten Sie das Beste oder befürchten Sie das Schlimmste? Unsere Gedanken haben einen starken Einfluss auf das, was in unserem Leben geschieht. Wie also können wir das Positive in unserem Leben stärken? Neuropsychologen wissen um die Formbarkeit unseres Gehirns und raten dazu, so oft wie möglich positive Erlebnisse ganz bewusst wahrzunehmen und intensiv auszukosten, damit sich diese unserem Gehirn einprägen. Damit stellen wir die Weichen für eine optimistische Lebenshaltung.
Was Sie dabei unterstützen kann? Dankbar zu sein für das, was man hat, auch in schwierigen Situationen die Hoffnung bewahren, sich nicht mit Menschen zu vergleichen, denen es besser geht, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen und gute und liebevolle Beziehungen zu kultivieren.

Tipp:
Blicken Sie auf die schönen Momente des Lebens!

3.  Gut für sich selbst sorgen „Selbstliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.“
(Oscar Wilde)

Haben Sie sich im vergangenen Jahr häufig durch den Alltag gekämpft und dabei zu wenig Rücksicht auf sich selbst genommen? Wäre es nicht an der Zeit, im neuen Jahr liebevoller und freundlicher mit sich selbst umzugehen? Psychologische Studien belegen: Wer gut für sich selbst sorgt, erholt sich schneller von Lebenskrisen, neigt weniger zu Ängsten und Depressionen und verfügt über mehr Selbstvertrauen. Eine gesunde Portion Selbstliebe verleiht uns offenbar die innere Stärke für die souveräne Bewältigung des Alltags. Wie aber können wir unsere Ressourcen schützen und stärken? Ganz einfach: Schaffen Sie sich kleine Oasen der Selbstfürsorge und Rituale der Selbstliebe im Alltag. Tun Sie bewusst Dinge, die Ihren Körper entspannen, Ihren Geist anregen, Ihre Seele nähren.

Tipp für das neue Jahr:
Halten Sie im Alltag öfters inne und fragen Sie sich: Was würde mir jetzt richtig gut tun?

4.  Eigene Grenzen wahren „Wer seine Grenzen kennt, ist schon ein halber Weiser.“
(John Galsworthy)

Gehören Sie zu den Menschen, die viel und gerne geben? Die im täglichen Leben kaum mehr Zeit für sich selbst haben? Die, um andere nicht zu enttäuschen, immer wieder über die eigenen Grenzen gehen? Kein Wunder, wenn Sie sich am Ende des Jahres so erschöpft und ausgebrannt fühlten. Höchste Zeit also, sich im neuen Jahr dafür zu entscheiden, die alten Muster der Selbstaufgabe zu durchbrechen. Öfters einmal Nein zu sagen. Die eigenen Grenzen zu wahren und sie anderen aufzuzeigen. Sich selbst ebenso wichtig zu nehmen wie die anderen. Und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und mit den Kräften zu haushalten. Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie wertschätzend mit sich selbst umgehen, erhalten Sie auch die Wertschätzung von anderen.

Tipp:
Tanzen Sie mal aus der Reihe!

5.  In der Ruhe liegt die Kraft
(Konfuzius)

Hatten Sie im vergangenen Jahr immer wieder das Gefühl, die Zeit läuft Ihnen davon? Dann sollten Sie sich jetzt Mußezeiten in den Kalender schreiben. Da sich Zeit nicht beliebig vermehren lässt, ist es wichtig, Prioritäten zu setzen. Und sich dabei auf das Wesentliche zu besinnen.
Wie das geht? Hören Sie zuerst einmal damit auf, sich selbst durchs Leben zu jagen. Steigen Sie bewusst aus dem Hamsterrad aus und nehmen Sie sich eine lange Weile Zeit – nur für sich. Bauen Sie sich Mußepuffer in den Alltag ein, um neue Energie zu tanken. Nehmen Sie sich morgens Zeit, um den Tag willkommen zu heißen, gehen Sie in der Mittagspause an die frische Luft, genießen Sie am Abend Zeit vor dem Kaminfeuer.
Methoden wie Yoga, Qi Gong oder Tai Chi eignen sich aufgrund ihrer verlangsamten Bewegungen übrigens bestens dazu, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen.

Tipp:
Werden Sie langsamer und schenken Sie sich Zeit!

6.  Neues wagen „Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug.“
(Hilde Domin)

Das neue Jahr lädt dazu ein, sich den frischen Wind der Veränderung um die Nase wehen zu lassen, einen Schritt aus der Komfortzone zu treten, Gewohntes zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen. Oft sind es bereits kleine Schritte aus der täglichen Routine, die neuen Schwung ins Leben bringen. Indem Sie an Orte gehen, an denen Sie noch nie waren und Menschen treffen, die bislang Fremde waren. Und indem Sie sich dafür entscheiden, von Gewohnheiten Abschied zu nehmen, die Ihnen nicht gut tun; von Einstellungen, die Ihr Leben erschweren und von Lebensumständen, die Sie unzufrieden machen. Denn ja, mitunter müssen wir schon auch etwas riskieren.
Fragen Sie sich: Was ist es, was ich schon immer einmal tun wollte? Was reizt mich, lockt mich, was bereitet mir diesen aufregenden Kitzel in der Magengrube? Welche Reise wollte ich schon lange antreten, welche Abenteuer reizen mich, welche Sehnsuchtsorte locken mich?

Tipp:
Tun Sie öfters etwas, das Sie verunsichert!

7.  Netzwerke knüpfen „Niemand ist eine Insel.“
(John Donne)

Was wären wir ohne all die Menschen, die uns jahraus, jahrein mit Ihrer Fürsorge und Liebe unterstützen und begleiten? Blicken Sie doch nur einmal auf die vielen Menschen, die Ihnen im vergangenen Jahr mit Rat und Tat zur Seite standen. Auf Ihre Freunde, die in guten und in schlechten Zeiten an Ihrer Seite waren.
Und fragen Sie sich bei dieser Gelegenheit: Was kann ich für andere tun? Wie kann ich das Geben und Nehmen in einen ausgewogenen Austausch bringen und dadurch tragfähige Netzwerke knüpfen? Pflegen Sie bewusst die Kontakte mit Ihren alten Bekannten und Freunden. Und seien Sie offen für neue Menschen und neugierig auf das, was diese in Ihr Leben bringen. Ein kleiner Smalltalk mit Fremden kann ungeahnte Gemeinsamkeiten fördern und Sympathie schaffen. Und eine humorvolle Bemerkung oder ein Lächeln wirken mitunter Wunder.

Tipp:
Blicken Sie auf das, was Sie mit anderen Menschen verbindet!

8.  Den Körper kräftigen
„Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“
(Teresa von Avila)

Wie gehen Sie mit Ihrem Körper um? Bekommt er genügend Aufmerksamkeit und Fürsorge? Er hätte es verdient, dass seine Bedürfnisse ernst genommen werden. Wenn Sie sich ihm am Morgen freundlich zuwenden, sich dehnen und mit einigen sanften Yoga-Übungen Körper und Geist in Einklang bringen. Indem Sie ihn im Verlauf des Tages öfters mal fragen, was ihm jetzt gut tun würde. Stehen Sie öfters mal vom Schreibtisch auf und schütteln Sie die Spannungen aus. Planen Sie einen längeren Spaziergang ein. Springen Sie öfters die Treppen hoch anstatt den Aufzug zu nehmen.
Ihr Körper mag es, wenn er gefordert wird. Und planen Sie Ruhezeiten für ihn ein, nehmen Sie ein Nickerchen am Nachmittag, entspannen Sie ihn mit einem heißen Bad oder einem Saunagang am Abend. Verwöhnen Sie ihn mit duftenden Ölen. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Und Sie gestärkt durch das Jahr tragen.

Tipp:
Leben Sie öfters mal im Körper und weniger im Kopf!

9. Krisen meistern „Halte den Blick auf die wunde Stelle gerichtet,
denn dort tritt das Licht ein.“
(Melvana Rumi)

Wir können uns das Schicksal, mit dem uns das Leben konfrontiert, nicht aussuchen. Wofür wir uns aber entscheiden können, ist die Haltung, mit welcher wir unserem Schicksal begegnen. Die Entscheidung, sich beherzt einen Weg durch die Krisenzeiten des Lebens zu bahnen, gilt in der Psychologie als eines der wesentlichen Merkmale seelisch widerstandsfähiger Menschen. „Posttraumatisches Wachstum“ nennt die Resilienzforschung dieses Phänomen, das Menschen nach schwerem Leid eine neue Wertschätzung für das Leben, größere innere Stärke, die Erkundung neuer Möglichkeiten, verbesserte Beziehungen und eine spirituelle Vertiefung ermöglicht.
Bleiben Sie in einer Krisenzeit daher nicht an einer Frage wie „Warum ist mir dies geschehen“ hängen, sondern öffnen Sie sich für eine ganz andere Frage: „Wozu fordert mich diese Situation heraus?“ Während die erste Frage um das Problem in der Vergangenheit kreist, fördert die zweite eine Lösung in der Gegenwart. Dadurch öffnen Sie sich der Chance für inneres Wachstum. 

Tipp:
Sehen Sie Krisenzeiten als Entwicklungschance!

10.  Zur eigenen Lebensvison finden „Lebenssinn ist das Dringendste, was ein Mensch braucht“.
(Viktor Frankl)

Wofür lohnt es sich, morgens aufzustehen? Was begeistert, was inspiriert mich? Was ist mein ganz Eigenes, das nur durch mich in die Welt gebracht werden will? Welches Vorhaben wollte ich schon immer in Angriff nehmen und habe es doch nur aufgeschoben?
Wenn Sie Antworten auf diese Fragen haben, dann können Sie den Herausforderungen des neuen Jahres gestärkt und zuversichtlich entgegengehen. Denn jeder von uns braucht etwas oder jemanden, für das oder für den es sich zu leben lohnt. Wir tragen die Sehnsucht in uns, unsere Talente in die Welt zu tragen und diese tatkräftig mitzugestalten. Indem wir uns für eine Sache engagieren, für eine Aufgabe begeistern, für einen Menschen einsetzen. Denn ein gelingendes Leben ist immer auch ein tätiges, ein engagiertes Leben.
Fragen Sie sich daher: Was sind meine Fertigkeiten und Fähigkeiten? Womit kann ich die Welt bereichern? Welchem Stern folge ich auf meiner Lebensreise?

Tipp:
Finde dein eigenes Licht!

 

Autorin: Christa Spannbauer

Über die Autorin:
Wie gelingt ein gutes Leben? Dieser Frage
geht unsere Autorin und Seminarleiterin Christa Spannbauer in ihren Publikationen und Veranstaltungen nach.

www.christa-spannbauer.de

 

 

Share.

Hinterlass eine Antwort