Räuchern für eine tiefe Meditation

Meditationen und Räucherungen werden seit Urzeiten benutzt, um andere Wirklichkeiten, das Transzendente und Göttliche in uns zu erforschen. Sie verstärken sich gegenseitig. Diese erweiterten Bewusstseinszustände sind Erfahrungen der Seele, Erlebnisse, die Menschen oft ein Leben lang suchen.

Wohlgerüche entführen uns in eine andere Wirklichkeit. Sie haben die Macht, Erinnerungen, Empfindungen und Bilder aus längst vergangenen Zeiten in uns hervorzurufen. Das Wort „Meditation“ bedeutet ursprünglich „in die eigene Mitte kommen“. In unserer Mitte finden wir Heilung, innere Führung und Weisheit. Hier kommen wir wieder in Kontakt mit der Seele. Räucherstoffe können kraftvolle Hilfsmittel für die Reise in die Tiefendimension der Seele sein, denn was ihnen eigen ist, ist der Übergang vom Grobstofflichen in den feinstofflichen Bereich des Rauchs. Durch die Kraft des Feuers transformiert sich die Essenz einer Pflanze in betörenden Rauch. Diese Transformation steht symbolisch für den Zugang zur eigenen feinstofflichen Essenz, zu unserer innersten Natur, die sich wie ein Duft in uns ausdehnen kann. Auf dem Duft unserer Seele reisen wir in eine Schwingungswelt, die der Grobstofflichkeit der Materie enthoben ist. Wenn wir in der Meditation unserer Essenz begegnen – das ist das Versprechen des Rauchs – erfahren wir den Duft der Seele.

Duftstoffe als Hilfsmittel für die Reise in die Seele

In tiefen Meditationserfahrungen kann man wunderschöne Gerüche erleben, die spontan, ganz von allein, durch den Kontakt mit der Seele auftauchen. Meditierende berichten häufig vom Rosenduft, aber auch Weihrauch oder die Gerüche von anderen wohlriechenden Essenzen können plötzlich in unser Bewusstsein kommen. Wenn sie von innen kommen, sprechen wir vom Hellriechen. Hellriechen kann man als eine Form der außersinnlichen Wahrnehmung bezeichnen. Gutes Räucherwerk ist bestrebt, diese Düfte, die in tiefer Meditation auftauchen können, durch die geeigneten Essenzen und Harze zu aktivieren bzw. nachzuahmen. Yogis aus Indien sprechen davon, dass diese Gerüche nicht in der äußeren, physischen Welt geschehen, sondern im feinstofflichen Körper, der durch Meditation in unser Bewusstsein kommt. In der christlichen Mystik spricht man davon, dass die Engel mit uns auch über Düfte kommunizieren. Sie können uns so ihre Anwesenheit mitteilen, sodass wir mit ihnen in einen Dialog treten können.

Zum Weiterlesen:

· Christine Fuchs, Ralph Wilms: „Räuchern für tiefe Meditationen“, Nymphenburger Verlag, 18 Euro
· Meditations-App, Ralph Wilms: www.silencefinder.de
· Räucher-Onlinekurse: https://kurse.labdanum.de
·Bezugsquelle für Räucherwerk: www.labdanum.de

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 6/2020

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