Karina Fehl ist Diplom-Psychologin und Gründerin von Happy o’Clock. Sie unterstützt Menschen dabei, sich selbst und andere besser zu verstehen
„Ich dachte, es ist einfach nur Stress.“ Diesen Satz höre ich in meiner Praxis fast täglich. Eine meiner Patientinnen – Nicole, Anfang 40, berufstätig, zwei Kinder – sagte beim ersten Termin zu mir: „Mein Arzt meinte, mein Herzrasen, die innere Unruhe, das Druckgefühl in der Brust seien nur Stress. Ich soll mich mehr entspannen.“
Sie erzählte mir, dass sie eigentlich mehr auf sich achten wollte. Sich dann doch wieder beim Aufräumen der Küche, schnell die E-Mails checken oder beim endlosen Scrollen durch ihre Social Media Kanäle erwischt – weil, so wie sie es beschreibt, Stille sie nervös mache. „Wenn ich nichts tue, wird es richtig schlimm“, sagt sie. „Dann merke ich erst, wie unruhig ich bin.“
Nach außen funktionierte sie perfekt – für die Familie, für den Job. Doch innerlich war sie ständig unter Strom: gereizt, schnell überfordert. Und nachts? Da lag sie erschöpft im Bett, während ihr Kopf keine Ruhe fand.
Lange glaubte sie, es sei einfach Teil des Erwachsenseins – dass jeder so lebt, überfordert, erschöpft und unter Strom.
Stress ≠ Normal
Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Termine, Verantwortung, ständige Erreichbarkeit. Doch was viele nicht verstehen: Diese täglichen Aufgaben sind nicht nur ihr Alltag – sie werden ihr ganzes Leben. Der Tag ist voll, der Kopf auch. Und irgendwann gibt es keinen echten Unterschied mehr zwischen „beschäftigt sein“ und „leben“.
Viele geraten so schleichend in eine Spirale: Sie funktionieren, erledigen, halten durch. Und merken erst spät, dass sie dabei fremdbestimmt werden – von To-do-Listen, Erwartungen und innerem Druck. Das macht nicht nur müde. Es macht unglücklich. Und auf Dauer krank. Psychisch und körperlich.
Unsichtbare Folgen
Was langsam beginnt, wird dann so richtig spürbar: ständige Erschöpfung, Reizbarkeit gegenüber den Liebsten, Konflikte im Job, Rückzug, Einsamkeit. Dieses leise Gefühl, sich selbst kaum noch zu kennen oder zu spüren.
Ich weiß das nicht nur aus meiner Arbeit, sondern habe es selbst erlebt. Auch ich bin – ja, als Psychologin – in einen Burnout geraten. Nicht aus Unwissen, sondern weil Stress schneller greift, als man glaubt – und Loslassen oft der schwierigste Teil ist.
Nicht „nur Stress“
Wenn du dich hier wiederfindest: Du und ich sind keine Einzelfälle. In Deutschland steht über die Hälfte der Erwachsenen unter dauerhaft erhöhtem Stress, rund ein Drittel fühlt sich regelmäßig emotional erschöpft. Chronischer Stress hält das Nervensystem im Alarm, beeinflusst Hormone, Immunsystem und Stimmung – und erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Angststörungen und vielen schweren Krankheiten. Und genau deshalb sollte Stress ein deutlicher Weckruf für dich sein.
Die Versorgungslücke
Obwohl Millionen betroffen sind, fehlen spezialisierte Therapieplätze. Wartezeiten von vielen Monaten sind keine Seltenheit – besonders für Ansätze, die mit dem Nervensystem arbeiten. Dem wohl wichtigsten Bestandteil für nachhaltige Veränderung.
Aus genau dieser Lücke heraus entstand Happy o’ Clock. Ich habe die Plattform gegründet, um fundierte, alltagstaugliche Tools zugänglich zu machen – aus eigener Erfahrung und aus der Begleitung von mittlerweile über 20.000 Menschen. Bewertet mit 4,9 Sternen auf Trustpilot – was ich nach harter Arbeit stolz sagen kann.
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