Brot backen mit Wildhefe

Wollten Sie schon immer mal Ihr eigenes Brot backen? Es gibt kaum etwas Schöneres als ein selbstgebackenes, knuspriges, noch leicht warmes Brot aus besten Zutaten und noch dazu auf der Basis selbst gemachter Hefe.

Bei einem selbstgebackenen Brot entscheiden Sie ganz allein, was rein darf und was nicht. Sie können eigene Variationen kreieren, bei Unverträglichkeiten oder Allergien bestimmte Bestandteile weglassen – und sogar auf industriell gefertigte Hefe aus dem Supermarkt verzichten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre eigene wilde Hefe ganz einfach aus frischem Obst herstellen können.

Genauso gut geht es mit Kräutern oder Blüten, probieren Sie einfach aus, was Ihnen schmeckt. Nutzen Sie das ganze Jahr über saisonale Zutaten wie Äpfel, Rosen oder Minze, um mit dem daraus gewonnenen Hefewasser bekömmliche und aromatische Brote zu backen. Nehmen Sie sich Zeit, denn die braucht es zum Brotbacken, und schaffen Sie mit Ihren eigenen Händen ein unwiderstehliches Geschmackserlebnis!

Wilde Hefe aus Obst

In allem Obst ist reichlich Zucker enthalten, der die Hefe wachsen lässt. Wählen Sie immer die saftigs­ten Früchte der Saison mit dem kräftigsten Duft. Zur erfolgreichen Herstellung von Wild­hefe machen Sie der Hefe den Abbau der Frucht einfacher, indem Sie das ausgewählte Obst vorab zerkleinern und/oder pürieren. Lassen Sie dabei dieselbe Sorgfalt walten wie beim Zubereiten von Babynahrung.

Äpfel sind für Anfänger optimal, weil mit ihnen einfach und zuverlässig Wildhefe kultiviert werden kann. Dieses Hefewasser verleiht ein ­knackig-frisches Apfelaroma.

Zum Weiterbacken: Taro & Mayumi Hoshino, “Brot backen mit wilden Hefen”, Ulmer, 25 Euro

Den ganzen Artikel mit Rezept finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 1/2021

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