Der Umwelt zu Liebe: Das gehört nicht in die Biotonne!

Wer gerne kocht, kennt das Problem: Es entstehen viele Speisereste, die in der Küche nicht mehr verwendet werden können. Häufig landen diese im Hausmüll. Um den Bioabfall richtig zu entsorgen, sollte er in einer Biotonne gesammelt werden.

Der Biomüll kann auf verschiedenen Arten wiederverwertet werden. In einem großen Kompostwerk wird der Abfall gelagert, bis er zu Humus verrottet. In manchen Kommunen werden die Küchenabfälle genutzt, um Biogas zu gewinnen. Dazu werden sie in eine Biogasanlage gebracht. Die gesammelten Abfälle vergären hier. Alle Rückstände können danach noch zu Kompost weiterverarbeitet werden.

Biotonnen können, genau wie andere Mülltonnen auch, in verschiedenen Größen bestellt werden. Ob die Mülltonne 60 Liter, 80 Liter oder noch größer sein soll, ist abhängig von der Menge an Abfall, der in einer durchschnittlichen Woche anfällt. Größere Familien benötigen eine größere Mülltonne als eine alleinstehende Person. Wenn der Platz vor Ort nicht ausreicht, muss ebenfalls mit einer kleineren Mülltonne gearbeitet werden.

Um das Leben nachhaltiger gestalten zu können, können bestimmte Speisereste in der Biotonne entsorgt werden. Doch nicht jeder Abfall sollte in dieser Mülltonne gelagert werden. Grundsätzlich können viele Speisereste, die beim Kochen natürlich übrigbleiben, in der Biotonne entsorgt werden. Dazu gehört altes Brot, Eierschalen, übrig gebliebenes Fleisch oder Käse. Dieser Art von Abfall fällt täglich an und kann dank der Biotonne noch nachhaltig verwendet werden. Auch Abfälle, die im Garten entstehen, können in der Biotonne gesammelt werden. Pflanzenteile, Moos, Unkraut, Blätter und Nadeln können zusammen mit Speiseresten entsorgt werden.

Nicht jeder Müll gehört in die Biotonne

Nicht jeder Abfall kann zu Kompost verarbeitet werden. Daher müssen manche Arten von Abfall anderweitig entsorgt werden. Das hängt mit den Möglichkeiten der einzelnen Städte und Kommunen zusammen. Die Anlagen, die die Inhalte der Biotonnen sammeln, unterscheiden sich voneinander. Im Zweifelsfall müssen sich Haus- und Gartenbesitzer vor Ort erkundigen, welche Abfälle in der Biotonne entsorgt werden dürfen. Grundsätzlich darf in der Biotonne kein Glas entsorgt werden. Glasflaschen können in den Glascontainern gesammelt werden. Holzreste, die imprägniert oder lackiert wurden, sollten auch nicht in die Biotonne geworfen werden. Tierliebhaber dürfen zwar die Haare oder Federn ihrer Haustiere in der Biotonne entsorgen, keinesfalls jedoch tierische Exkremente oder Katzenstreu.   Die Biotonne sollte möglichst geschlossen bleiben, damit mögliche Schimmelsporen nicht unnötig in die Luft geraten. Es ist jedoch nicht nötig, den Müll in einer Tüte zu sammeln. Es reicht vollkommen aus, den Biomüll einfach so in der Biotonne zu sammeln. Bei Feuchtigkeitsentwicklung kann der Boden der Tonne mit Zeitungspapier ausgelegt werden. Das Papier saugt dann die Feuchtigkeit auf. Leider können viele Anlagen Plastiktüten nicht richtig zersetzen. Im Vorgang der Kompostierung bleiben dadurch Plastikteile übrig. Wer also nachhaltig leben möchte, verzichtet bei der Biotonne auf Plastiktüten. Sollte sich hartnäckiger Dreck in der Biotonne festsetzen, kann diese mit Wasser ausgewaschen werden. Mit einem Gartenschlauch ist das schnell erledigt. Die nasse Biotonne kann im Anschluss in der Sonne getrocknet werden. So können auch Maden, die sich vielleicht im Abfall befinden, aus der Tonne entfernt werden. Die Biotonne ist eine sinnvolle Möglichkeit, typische Abfallprodukte zu recyceln. Dadurch können Obst- und Gemüsereste, Fleisch und andere Speisereste zur Gewinnung von Kompost oder Energie genutzt werden, wovon die Gesellschaft sehr profitiert.

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