Ab in die Pause

Wie oft sagen wir uns: Eigentlich ist mein Leben ganz schön. Aber ich kann es kaum genießen. Ich habe einfach keine Zeit. Carola Kleinschmidt zeigt, wie wir auch im turbulenten Alltag innere Ruhe und Zufriedenheit finden. Das Geheimnis ist der richtige Rhythmus von Anspannung und Entspannung.

Wenn wir durch unsere Fotoalben blättern, wird es uns oft erst klar: Wir erleben so viele schöne Dinge! Der Nachmittag im Grünen. Der Urlaub mit der Familie. Das stolze Geburtstagskind. Wir blättern durch die schönen Momente und müssen feststellen: Unser hektisches Alltagsgefühl steht in seltsamem Kontrast zu unserem schönen Leben. Oft nehmen wir uns gar nicht die Zeit, um die schönen Momente wahrzunehmen. Die guten Zeiten fliegen nur so vorbei – und glänzen erst im Rückblick.

Häufiger innehalten und Pause machen

Wäre es nicht wunderbar, unser buntes Leben mehr zu genießen, während es stattfindet? Der Weg dorthin ist kein Geheimpfad. Und er benötigt auch nicht jahrelange Übung. Wir können ihn sofort beschreiten. Der Trick: Wir sollten einfach häufiger innehalten und Pausen machen. Denn nur in Momenten der Ruhe erleben wir die leiseren Gefühle wie Freude oder das kleine Glück. In der Hektik des Alltags herrschen eher Gefühle wie Anspannung und Leistungswille vor. In Hektik sind wir Macher. In Ruhe können wir Genießer sein.
Im besten Falle wechseln sich Phasen der Anspannung mit Phasen von Entspannung in unserem Alltag ab. Dann können wir im guten Sinne Macher*innen sein und sind ebenso versiert im Genießen. So eine Energiewelle trägt uns sanft durch den Tag und ist eine gute Basis für Zufriedenheit. Aber wie kann das gelingen?

Entspannung ist eine aktive Sache

Im Alltag sind wir Meister der Anspannung. Unser Bedürfnis nach Entspannung schieben wir all zu oft zur Seite. Schlicht, weil es geht. Probleme ziehen uns einfach wie magisch an. Aus dem Blickwinkel der Menschheitsgeschichte ist das sogar sinnvoll. Wenn eine Gefahr droht, ist es ratsamer zu handeln, als weiter die Seele baumeln zu lassen. Allerdings ist es in unserer modernen Welt so, dass die Aufgaben auf unserer To-Do-Liste bei den allermeisten Menschen locker für mehrere Tage reichen. Jede dieser Aufgaben ist eine Aufforderung zu handeln, ein kleiner Kick in Richtung Anspannung. Pausen? Sind nicht vorgesehen. Und so hetzen wir durch die Tage.

Den ganzen Beitrag finden Sie in unserer Ausgabe bewusster leben 4/2021

Zum Weiterlesen: Carola Kleinschmidt, “Das Intervall-Prinzip”, Scorpio Verlag, 18 Euro

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